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Spargelberger feiern sich und tun Gutes

Die Freiwillige Feuerwehr der Oststadt bekommt einen großen Scheck von den Anwohnern und Firmen des Wohngebietes Spargelberg überreicht. [KT_CREDIT] FOTO: ingmar Nehls

VonIngmar NehlsIn 20 Jahren sind die Anwohner des Neubrandenburger Stadtteils zu einem eigenen Völkchen zusammen- gewachsen. Den Geburtstag begingen sie ...

VonIngmar Nehls

In 20 Jahren sind die Anwohner des Neubrandenburger Stadtteils zu einem eigenen Völkchen zusammen- gewachsen. Den Geburtstag begingen sie gemeinsam mit der Feuerwehr.

Neubrandenburg.Die Qualitäten des Wohnviertels kann der Spargelberger Gerald Schulz schnell aufzählen. „Es ist sehr ruhig und von viel Grün umgeben. Die Wege in die Oststadt, wo es eine gute Infrastruktur gibt, sind kurz“, sagt Schulz und schiebt dann aber das Entscheidende nach: „Es gibt ein gutes Gemeinschaftsinteresse.“ Anders ist es auch kaum zu erklären, dass die Spargelberger über viele Wochen selbst ein Fest organisiert haben, um das 20-jährige Bestehen des Viertels zu feiern.
Als Gastgeber haben sie die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in der Oststadt gewinnen können. Die haben das Fest gleich mit ihrem Tag der offenen Tür zusammengelegt und bei den Besuchern für sich geworben.
32 aktive Kameraden und 18 Kinder und Jugendliche hat die Wehr, die im Jahr durchschnittlich zu 30 Einsätzen ausrückt. Die Spargelberger haben die Bedeutung ihrer Feuerwehr erkannt und darum bei Nachbarn, ansässigen Firmen und Sponsoren um Spenden gebeten. Die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin hat dann noch etwas drauf gepackt, so dass stolze 1210 Euro zusammengekommen sind. Was die Kameraden mit dem Geld machen wollen, konnten sie noch nicht sagen, Bedarf sei aber immer da.
Auch Vize-OB Harald Walter schaute beim Fest vorbei und lobte den Zusammenhalt der Spargelberger, die ein eigenes Völkchen seien.

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i.nehls@nordkurier.de