Panzergrenadierbrigade 41
Speerspitze der Nato kämpft jetzt mit MV-Beteiligung

Die 150 Soldaten der Panzergrenadierbrigade 41 müssen für den Nato-Auftrag innerhalb von 45 Tagen abmarschbereit sein.
Die 150 Soldaten der Panzergrenadierbrigade 41 müssen für den Nato-Auftrag innerhalb von 45 Tagen abmarschbereit sein.
Bernd Von Jutrczenka

Als Teil einer schnellen Eingreiftruppe sollen Neubrandenburger Soldaten zum Einsatz kommen, wenn es an den Grenzen zu Russland brenzlig wird. Ihr Auftrag: Kämpfen bis Verstärkung angerückt ist.

150 Soldaten der Neubrandenburger Panzergrenadierbrigade 41 sollen künftig als „Speerspitze der Nato“ die Ostflanke des Militärbündnisses verteidigen. Die insgesamt aus 8000 Uniformierten bestehende Einheit soll laut Bundesverteidigungsministerium „innerhalb von 48 bis 72 Stunden einsatzbereit an jedem Ort“ zur Verfügung stehen können. Doch es geht nicht um jeden Ort.

Die Gründung dieser schnellen Eingreiftruppe mit dem Namen Very High Readiness Task Force (VJTF) ist ein Ergebnis des Nato-Gipfels in Wales im Jahr 2014. Dieser stand ganz im Zeichen der Ukraine-Krise. Zuvor waren russische Kampfverbände auf der Krim einmarschiert. Später hatte Russland die Halbinsel im nördlichen Schwarzen Meer völkerrechtswidrig annektiert. Bis heute dauern Kämpfe zwischen so genannten pro-russischen Separatisten und dem ukrainischen Militär an.

Die 150 Soldaten der Panzergrenadierbrigade 41 befinden sich laut Bundeswehr seit Jahresbeginn „in der ersten der drei Phasen ihres VJTF-Auftrages“. In dieser ersten Phase sollen die Kräfte „innerhalb von 45 Tagen abmarschbereit“ sein. Ab 2019 gelten dann die vom Verteidigungsministerium proklamierten 72 Stunden. Alles in allem erstreckt sich der Auftrag über drei Jahre.

Panzergrenadiere sollen „mechanisierten Gegner” bekämpfen

Mehr als ein halbes Dutzend Nationen (Deutschland, Niederlande, Norwegen, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Litauen und Lettland) beteiligen sich daran. Durch die Möglichkeit, relativ schnell eine solche Einheit kampfbereit zum Einsatz zu bringen, versprechen sich die Verantwortlichen „während der Entstehung einer Krise“ eine „abschreckende Wirkung“ zu erzielen, um so eine „weitere Eskalation zu verhindern“, wie ein Sprecher der Bundeswehr erläutert.

Bereits 2017 gab es multinationale Übungen zur Vorbereitung für den Nato-Auftrag

Die Soldaten der Panzergrenadierbrigade 41 zählen zu dem Landstreitkräfteanteil der Nato-Speerspitze. Diese „Kampftruppenbrigade“ soll „in allererster Linie im Kampf gegen einen mechanisierten Gegner bestehen können“, so der Bundeswehrsprecher weiter. Mit „mechanisierten Gegner“ sind Angreifer gemeint, die über Kampf- und/oder Schützenpanzer verfügen.

Die VJTF habe zwar einen „rein defensiven Auftrag“. Jedoch sei sie aufgrund von Zusammensetzung und Ausstattung in der Lage, „auf eine unmittelbare militärische Bedrohung des Bündnisgebietes zu antworten und Zeit für das Heranführen von Folgekräften zu gewinnen.“

Besonders Baltikum-Staaten wie Litauen, Estland und Lettland fürchteten nach der Krim-Annexion, dass Russland auch gegen sie militärisch vorgehen könnte und forderten deshalb von der Nato verstärkte Präsenz an den Grenzen zu Russland zu zeigen.

Vor allem im Nordosten Deutschlands ist die Meinung stark vertreten, dass die Nato beziehungsweise die USA die eigentlichen Agressorn sind. Um diesen Standpunkt zu begründen, wird ein Argument besonders oft genannt: Im Zuge der Verhandlungen zur Wiedervereinigung Deutschlands hätten die USA dem damaligen UdSSR-Oberhaupt Michail Gorbatschow zugesichert, die Nato nicht gen Osten zu erweitern. Gorbatschow selbst hat dies allerdings als Mythos bezeichnet:

Kommentare (6)

Das war keine Annexion der Krim durch Russland, sondern eine völkerrechtliche Abstimmung der dortigen Bevölkerung gewesen, zur Russischen Förderation beizutreten. Nachdem die Maidan Faschisten einen Völkermord nach den anderen Verkündeten war dies eine notwendige Handlung um den Westen mit seiner NATO-Mörderbande zurückzuweisen. Die USA hatten bereits zuvor schon Ausschreibungen für den russischen Militärhafen in Sewastopol gemacht, man war sich schon so sicher gewesen, dass nach dem CIA Putsch in Kiew die Krim in amerikanische Hände fällt. Man hat Ausschreibungspläne zur Umgestaltung des Hafens, sogar zuvor noch ins Internet veröffentlicht. Aber es kam alles ganz anders und das ist heute das Resultat, ein verärgerter Westen, der diese Schlacht verloren hat. Und der Nordkurier gehört mit zu diesem Lügenkomplex der USA.

steckt mit der CIA unter einer Decke. Schönen Gruß an Putin!

Zum Glück, ist die Bundeswehr keine Armee, sondern bestenfalls ein bewaffneter Haufen, mit Gewehren, die um die Ecke schiessen und Fluggerät was nicht fliegt, nur Geld kostet. Egal wo die Bundesregierung die hinschickt, was kein Mensch verhindern kann, Schäden können die keine anrichten, ausser Steuergeld verschwenden. Schade nur, dass sich Michail Gorbatschow durch die USA hat täuschen lassen, er hätte es besser wissen müssen.

in einem Feuergefecht direkt zu kämpfen, würde ich nicht empfehlen. Es sind die am besten ausgegebildeten, trainierten und ausgerüsteten deutschen Streitkräfte. Nicht umsonst heißt es Kommando Spezialkräfte (KSK). Es ähnelt der Waffen-Schutzstaffel. Nur dass die Soldaten nicht so fanatisch, kampferprobt und zu allem entschlossen sind.

Ich glaube,das Panzergrenadiere und KSK nicht das selbe,bzw gleiche ist. KSK ist wohl eher im gleichen Aufgabengebiet wie die GSG 9 unterwegs. Terrorbekämpfung etc. Aber das war ja eigentlich auch nicht das Thema des Artikels.

Die Soldaten der Bundeswehr sind keine Soldaten, sondern bestenfalls Söldner mit Partisanenstatus. Da die Bundesrepublik Deutschland bei der UN nicht existiert, sondern nur als Germany - NGO eingetragen ist, fragt man sich für welches Grundgesetz und für welchen Staat kämpfen diese Söldner noch? Sie selbst müssen sich privat versichern, eine Lebensversicherung abschließen, sonst dürfen sich nicht in den Auslandseinsatz. Rein rechtlich gesehen haben sie die Rechte von Söldnern, es gelten keinerlei Gesetze des Krieges, sie sind de-facto Freiwild , sprich Partisanen. Das bedeutet sie haben kein Recht als Kriegsgefangene behandelt zu werden, zumal sie nicht einmal in der Lage sind eine Staatsangehörigkeit nachzuweisen. Der „Staat“ BRD, welcher keiner ist, sondern lediglich der Zusammenschluß zu einem Wirtschaftsgebiet ( andernfalls würde in der Staatenliste der UNO die BRD und nicht Germany geführt werden ), schickt seine Söldner die für ihn die Drecksarbeit verrichten in den Tod, den der „BW-Söldner“ auch noch privat – aus seiner eigenen Tasche absichern muß.