10.000 Euro

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Spende für Marx-Denkmal beschäftigt Neubrandenburger Stadtvertreter

Wohin nun mit dem Denkmal, das kurzzeitig mal vor einer Lagerhalle der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft auf einem Hubwagen präsentiert wurde. 
Wohin nun mit dem Denkmal, das kurzzeitig mal vor einer Lagerhalle der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft auf einem Hubwagen präsentiert wurde.
Bernd Wüstneck

Neubrandenburgs Stadtvertreter beraten über die Zukunft des Denkmals. Die Bedingung für eine Spende indes wurde zurückgenommen.

Wird Karl Marx demnächst wieder einen Platz in Neubrandenburg haben? Die Stadtvertreter stimmen am Donnerstag darüber ab, ob sie eine Spende über 10.000 Euro zur Wiederaufstellung des Neubrandenburger Denkmals annehmen. Ursprünglich hatte die Familie, die das Geld anbietet, ihre Spende an den Standort Regionalbibliothek geknüpft, nahm davon aber wieder Abstand. Die Debatte um das Denkmal hatte auch international für Schlagzeilen gesorgt.

Wenn die Ratsfrauen und -herren um 15 Uhr im Ratssaal zur öffentlichen Sitzung zusammenkommen, befassen sie sich auch mit Änderungen bei der Straßenreinigung, unter anderem sollen höhere Gebühren beschlossen werden.

Mit dem Medienentwicklungsplan für die städtischen Schulen soll zudem festgeschrieben werden, wie die Stadt die Schulen immer besser mit digitaler Technik ausrüstet. Außerdem wollen die Stadtvertreter klären, wer bei den Stadtwerken zuständig ist für die Anstellungsverträge von Geschäftsführern, und den rechtlichen Rahmen für den Bau eines Supermarktes in Weitin schaffen.