Alter Baum gerettet
Spundwände sollen Eiche in Neubrandenburg stabilisieren

Mit Spundwänden soll die Böschung unterhalb der Eiche abgestützt werden.  
Mit Spundwänden soll die Böschung unterhalb der Eiche abgestützt werden.
Susanne Schulz

Der bedrohte Baum an der künftigen Ortsumgehung hat wieder eine Zukunft. Im Herbst sollen Tatsachen geschaffen werden.

Eine 200 Jahre alte Eiche an der Neubrandenburger Bergstraße, die beinahe dem Bau der Umgehungsstraße zum Opfer gefallen wäre, ist faktisch gerettet. Die Idee, die darunter befindliche Böschung mit Spundwänden zu verstärken, soll in den nächsten Monaten verwirklicht werden, kündigt Bauleiter Alexander Lötzsch vom Ingenieurbüro proVia an. Die Ausschreibungen sollen alsbald erfolgen; für die Ausführung der Arbeiten fasst der Bauleiter den Herbst ins Auge.

Die Spundwände sollen einen steileren Verlauf der Böschung ermöglichen und zugleich dem Baum im Erdreich Stabilität verleihen. Im Zuge der Arbeiten hatten die Straßenbauer dem Wurzelwerk schon gefährlich nahe kommen müssen. Doch gegen die Option, die ehrwürdige Eiche an diesem markanten Ort zu opfern, hatte es zahlreiche energische Proteste gegeben.