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Altes Hospital in Burg Stargard wird teilsaniert

Das alte Hospital in Burg Stargard steht leer, einzig die Fledermäuse wohnen darin. Doch das marode Dach macht diesen Zustand nicht mehr lange mit.
Das alte Hospital in Burg Stargard steht leer, einzig die Fledermäuse wohnen darin. Doch das marode Dach macht diesen Zustand nicht mehr lange mit.
P. Jasmer

Das Rathaus von Burg Stargard hatte immer wieder Sanierungen am alten Hospital zugesagt, aber getan hatte sich so recht nichts. Doch jetzt sind fürs alte Hospital Gelder vorgesehen. Gibt es etwa eine neue Nutzungsidee?

Um das alte Hospital in Burg Stargard ist es ruhig geworden. Fledermäuse sind derzeit die Allein-Herrscher über das Gemäuer. Der letzter richtige Trubel ist längst verstummt. Die Mitglieder des Hospitalvereins sind Ende 2014 ausgezogen. Sie haben das Handtuch geworfen – gezwungenermaßen.

Bereits im Sommer 2014 hatten die Mitglieder des Hospitalvereins das Aus verkündet. Die Geschichte des Hospitalvereins begann vielversprechend. Zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen können sich die Macher auf die Fahnen schreiben. Das Ende hingegen war bitter. Der Anfang vom Ende begann im Mai 2012 als ein Pilzbefall im Haus die Aktivitäten des Vereins lähmte. Seitdem waren die Sanitäreinrichtungen nicht mehr zu nutzen.

Dach ist sehr marode

Der Stadt, als Hauseigentümerin, mangelte es an Geld, um den Schaden schnell zu beheben. Später wurde der Baubeginn immer wieder verschoben. Immer mehr Mitglieder gaben auf. Der Verein blutete förmlich aus. Damals hieß es, dass Investitionen nur mit einem Nutzungskonzept für das jetzt leer stehende Hospital möglich seien.

Jetzt ist für das alte Hospital eine Haushaltsposition eingestellt worden. Die Investionssumme liegt für eine Teilsanierung bei 100  000 Euro. Ist jetzt plötzlich Geld da? Und liegt vielleicht damit ein Nutzungskonzept vor? Doch Bürgermeister Tilo Lorenz hat keine positiven Nachrichten: Es gibt keinen Interessenten. Vielmehr gehe es um die Pflicht der Stadt, das Gebäude zu erhalten und dazu gehöre in erster Linie das Dach, was ziemlich marode ist. Für dessen Reparatur rechnet der Rathauschef mit 30  000 bis 50  000 Euro. Wie es hingegen in den Innenräumen weiter gehen soll, hänge von einer eventuellen Nutzung des Gebäudes ab, das immerhin 1290 erbaut wurde.