WASSER AUF WIESEN

Stadt weiter ratlos bei Kulturpark-Teichen

Den teichähnlichen Wasseransammlungen im Kulturpark soll jetzt auf den Grund gegangen werden – zur Not sogar mit dem Bagger.
Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Das moorige Areal zwischen Tollensesee und Stargarder Tor wurden von 1969 bis 1975 mit viel Aufwand zum Kulturpark umgestaltet, nun steht unweit der Linde wieder das Wasser.
Das moorige Areal zwischen Tollensesee und Stargarder Tor wurden von 1969 bis 1975 mit viel Aufwand zum Kulturpark umgestaltet, nun steht unweit der Linde wieder das Wasser. Mirko Hertrich
Neubrandenburg.

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) wird am Freitag bei einem Vororttermin die ominösen Wasseransammlungen im nördlichen Kulturpark in Augenschein nehmen. Das kündigte Stadtsprecherin Anett Seidel auf Anfrage an. Auch räumt die Verwaltung der Ursachenfindung für die Havarie Priorität ein. „Wir haben die Stelle ständig im Blick und sind an dem Thema dran.“ Gegebenenfalls solle das Erdreich an der Stelle, an der das Wasser austritt, noch mal für genaue Untersuchungen geöffnet werden. Die Verwaltung will sich auch mit dem Straßenbauamt Neustrelitz abstimmen wegen eines möglichen Zusammenhangs des Wasseraustritts mit der nahe gelegenen Baustelle für die neue Lindebachbrücke. Auf Wiesen, Beeten und Wegen am Otto-Vitense-Weg hatten sich in der Vergangenheit wiederholt große Wasseransammlungen gebildet. Einen Wasserrohrbruch als Ursache konnten die Stadtwerke ausschließen.

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