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Stadt will keine Schwellen in der Katharinenstraße

Der verkehrsberuhigte Bereich in der Katharinenstraße ist nach Meinung der Neubrandenburger Stadtverwaltung  ausreichend gekennzeichnet.

Neubrandenburg.Der Mann, der in der Nordkurier-Redaktion anruft, sieht Handlungsbedarf. Schon mehrmals habe er die Verantwortlichen in der Stadt auf die ...

Neubrandenburg.Der Mann, der in der Nordkurier-Redaktion anruft, sieht Handlungsbedarf. Schon mehrmals habe er die Verantwortlichen in der Stadt auf die Situation in der Katharinenstraße aufmerksam gemacht. „Die Autos fahren dort viel zu schnell“, sagt er.
Die Straße ist als verkehrsberuhigter Bereich gekennzeichnet. Für Autos und andere motorisierte Fahrzeuge ist damit Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben, das heißt 10 Kilometer pro Stunde. Doch daran hält sich laut Aussage des Anrufers kaum jemand. Dabei würden sich in der Katharinenstraße sowohl die Grundschule, die Regionale Schule als auch ein Augenarzt befinden. Der Anrufer fordert daher von der Stadt, durch aufgebaute Hindernisse die Autofahrer zum langsameren Fahren zu nötigen. Solche Schwellen gebe es schließlich auch in der Lindenstraße, „wo im Gegensatz zur Katharinenstraße gar kein großer Verkehr ist.“
Lutz Burmeister, Leiter der Straßenverkehrsabteilung in der Neubrandenburger Stadtverwaltung, hält die Situation für weniger dramatisch. Für jeden Kraftfahrzeugführer sei deutlich erkennbar, dass die Katharinenstraße ein verkehrsberuhigter Bereich ist. Im Bereich des Schulgebäudes und des Augenarztes gebe es zudem bereits Fahrbahneinengungen, die den Verkehr beruhigt. „Zusätzlich wurde im Bereich der Schulen ein nur für Fußgänger vorbehaltener Bereich eingerichtet“, sagt Lutz Burmeister. Er bemerkt außerdem, dass die Stadt schon Geschwindigkeits-Messungen in der Katharinenstraße durchgeführt hat. „Im Ergebnis dessen wurde festgestellt, dass die durchschnittlich gemessene Geschwindigkeit im zulässigen Bereich lag.“ Weitere Überwachungsmaßnahmen seien nicht erforderlich.dk