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Stadtgründer nimmt Anleihe bei Bayern-Star Arjen Robben

Da sind die „Dinger“: Stadtgründer Herbord von Raven, Organisationschef Hans-Joachim Schröder und FCN-Präsident Klaus-Detlef Schnoor (von links) haben die Siegertrophäen des Altherren-Supercups schon mal unter die Lupe genommen. [KT_CREDIT] FOTO: Florian Ferber

VonFlorian FerberDie Sportstadt Neubrandenburg ist wieder auf dem Weg, ihrem guten Ruf gerecht zu werden: In zwei Wochen rollt auf den Plätzen der ...

VonFlorian Ferber

Die Sportstadt Neubrandenburg ist wieder auf dem Weg, ihrem guten Ruf gerecht zu werden: In zwei Wochen rollt auf den Plätzen der Viertorestadt der Ball beim Altherren-Supercup.

Neubrandenburg.Noch zwei Wochen bis zum Anpfiff. Am Freitag, den 14. Juni, rollt ab 16 Uhr der Ball beim 8. Deutschen Altherren-Supercup der Ü32-Fußballer in Neubrandenburg. Der Ehrenanstoß gebührt vorher allerdings Viertorestadtgründer Herbord von Raven. „Er übt fleißig und hat sich bei Arjen Robben was abgeschaut“, ist aus dem Organisationsteam um Chef Hans-Joachim Schröder zu vernehmen.
Hinter Schröder und seinen Mitstreitern liegt eine arbeitsreiche Zeit. Schließlich gilt es ein Großevent mit über 1000 Teilnehmern und 34 Mannschaften aus ganz Deutschland zu stemmen. „Wir haben den Aufwand nicht geahnt und am Anfang etwas blauäugig zugesagt. Im Grunde mussten wir eine komplette Saison zusätzlich planen. Das ist ohne ehrenamtlichen Einsatz und professionelle Hilfe gar nicht zu schaffen“, erklärt Klaus-Detlef Schnoor, Präsident des Ausrichters 1. FC Neubrandenburg 04. Dafür, so Schnoor weiter, gelte allen Beteiligten ein ganz großer Dank. Überdies könne die Sportstadt Neubrandenburg eine wichtige Trumpfkarte ausspielen: Kurze Wege ohne lange Busfahrten zwischen den sechs Austragungsplätzen. Da sei bei den vorherigen Turnieren nicht immer der Fall gewesen.
Der Ü32-Supercup, der am 14. und 15. Juni in acht Vorrundenstaffeln und anschließender K.o.-Phase ab Achtelfinale über die Bühne geht, hält neben bekannten Namen wie FC Bayern München und Hertha BSC Berlin auch einige „Exoten“ wie Louisiana Centro Oberhausen oder TSV Krähenwinkel-Kaltenweide parat.
Dabei ist die Ansage des FCN-Präsidenten Schnoor, „unter die ersten Drei zu kommen ist Pflicht, der Rest ist Zugabe“, wohl eher mit einem Augenzwinkern zu betrachten. „Das sportliche Niveau dieser Veranstaltungen ist sehr hoch. Das ist kein gewöhnlicher Altherren-Fußball, da geht richtig die Post ab. Unser Ziel ist, das Achtelfinale zu erreichen, danach spielt auch das Glück eine Rolle“, so die realistische Einschätzung von Thomas Lüth, der Lokalmatador Neubrandenburg trainiert und bei der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg mit seinen Jungs den elften Platz holte.
2013 bekommen es Bruhn, Kusturin und Co. gleich im Eröffnungsspiel ihrer Fünfer-Staffel mit dem VfL Meckenheim zu tun – in dessen Reihen ein gewisser Bachirou Salou stürmt, früher Knipser unter anderem in Bundesliga-Diensten von Borussia Dortmund und auch des FC Hansa Rostock.
Übrigens: Neben dem sportlichen Wettkampf und der dritten Halbzeit auf der Party in der Stadthalle (15. Juni) erfüllt der Supercup auch einen karitativen Zweck. So fließen unter anderem die Hälfte der Startgelder und die gleiche Summe vom FCN in den Leserhilfswerk-Fonds des Nordkurier. Dazu dürfte die Versteigerung diverser Trikots das Spendenkonto weiter ansteigen lassen.
www.supercup-nb.de