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Hinweis auf Heizungs-Saboteur wird belohnt

Weil ein Übeltäter die Leitung manipulierte, blieb 2013 für knapp 3000 Neubrandenburger die Heizung kalt.
Weil ein Übeltäter die Leitung manipulierte, blieb 2013 für knapp 3000 Neubrandenburger die Heizung kalt.
Sven Hoppe

Nach der Aufklärung über Manipulationen am Fernwärmenetz auf dem Datzeberg hält sich das Unternehmen an sein Versprechen und zahlt das „Kopfgeld“ aus. Und das war nicht gering.

Aufmerksamkeit lohnt sich doch: Der Neubrandenburger, der 2013 nach einer Sabotage der Fernwärmeversorgung den Ermittlern den entscheidenden Tipp auf drei Verdächtige geben konnte, hat sich jetzt seine versprochene Belohnung abholen dürfen. Stadtwerke-Chef Holger Hanson hat dem Mann persönlich gedankt und ihm die versprochene Belohnung ausgehändigt: satte
10.000  Euro, teilte das Unternehmen mit.

Die drei Männer sind im April vom Amtsgericht Neubrandenburg schuldig gesprochen und zu Geldstrafen verurteilt worden. Im Januar 2013 kam es auf dem Datzeberg aufgrund von Manipulationen zu Ausfällen der Wärmeversorgung für 2844 Einwohner. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu den Heizungsanlagen und öffneten mehrere Armaturen. Rund 120.000 Liter Heizwasser liefen aus dem Netz und führten zu einer Überflutung in den Anlagen. Das Ausmaß der Schäden belief sich auf etwa 50. 000 Euro. 

Die 10.000 Euro Belohnung der Stadtwerke stellen das seit langem höchste „Kopfgeld“ dar, das in der Region ausgezahlt wurden.