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Startschuss für Bootshaus-Sanierung gefallen

Oberbürgermeister Silvio Witt (links) und SCN-Präsident Heinrich Nostheide versenkten eine Zeitkapsel in den Boden des Bootshauses.
Oberbürgermeister Silvio Witt (links) und SCN-Präsident Heinrich Nostheide versenkten eine Zeitkapsel in den Boden des Bootshauses.
Jörg Franze

An der Schillerstraße entwickelt der SCN aus einem maroden Gebäude ein Sommerbootshaus vor allem für Drachenbootsportler.

Die Geburtsstätte vieler sportlicher Erfolge, das Trainingszentrum der SCN-“Paddler“, wird aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Am Freitag startete der Sportclub Neubrandenburg den Umbau des Gebäudes zu einem Sommerbootshaus, das vor allem den Drachenboot- und Outrigger-Sportlern zugute kommen soll. Nachdem im Dezember endlich der Förderbescheid eintrudelte, packten die jungen SCN-Kanuten in den zurückliegenden Wochen schon an und räumten aus. Jetzt können die Bauleute auf dem feuchten und damit durchaus schwierigen Baugrund loslegen. Insgesamt 330 000 Euro sollen in den Umbau fließen, ein Teil davon sind Fördergelder der Stadt und vom Landessportbund. Doch auch der SCN selbst steuert 82 000 Euro bei, zum Teil als Eigenleistung, wie SCN-Kanu-Abteilungsleiter Stefan Schewe erläutert.

An dieser Stelle in der Viertorestadt stieg einst schon Olympiasieger Rüdiger Helm als Schüler in sein Sportboot, ebenso Ilse Kaschube, Carola Zirzow oder andere erfolgreiche Neubrandenburger Kanuten. „1960 wurde hier mit dem Bau des Gebäudes begonnen, aber bis es fertig war, dauerte es fast zweieinhalb Jahre“, erinnert sich Kanu-Urgeistein Carl-Heinz Martens. Zuletzt war nur noch die Bootslagerhalle genutzt worden.