AM PFERDEMARKT

Baustelle am Ring sorgt für Staus und Umwege in Neubrandenburg

Wer mit dem Auto vom Engels-Ring in Neubrandenburg in Richtung Bahnhof will, kann sich auf lange Umwege einstellen. Auch Fußgänger, Radfahrer und Busfahrgäste müssen weitere Strecken im Kauf nehmen.
Ab 25. Mai wird die hinten im Bild zu sehende Ringinnenfahrspur im Bereich des Pferdemarktes komplett gesperrt. Wer mit dem Au
Ab 25. Mai wird die hinten im Bild zu sehende Ringinnenfahrspur im Bereich des Pferdemarktes komplett gesperrt. Wer mit dem Auto in Richtung Bahnhof oder weiter will, muss den Umweg über den „Schniepel“ der Ortsumgehung nehmen. Mirko Hertrich
Neubrandenburg ·

Die am kommenden Montag beginnenden Sanierungsarbeiten am letzten Abschnitt des Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg werfen ihre Schatten voraus. Und die sind mindestens so lang wie die Gesichter, die viele Verkehrsteilnehmer in den kommenden Monaten in Neubrandenburg machen werden. Denn die Baustelle bringt gehörige Umwege mit sich. Viele Fahrgäste der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe müssen sich ebenfalls auf länger Fuß- und Fahrwege einstellen.

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Nachdem am Sonntag für einen Tag zur Vorbereitung die Ampeln abgestellt wurden, starten ab kommenden Montag die Arbeiten am dritten Bauabschnitt zum Ausbau der B104 in Neubrandenburg, wie das Landesamt für Straßenbau und Verkehr MV am Dienstag mitteilte. Bis Sonntag, 23. Mai, werden zunächst die bauvorbereitenden Maßnahmen umgesetzt.

So wird unter anderem auf der nordwestlichen Insel des Pferdemarktes ein Fahrstreifen hergestellt, über den dann im Zuge nachfolgender Bauphasen der aus der Demminer Straße kommende Verkehr auf den Ring geführt werden soll. Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten wird es zu Verkehrseinschränkungen kommen, hieß es.

Zusätzliche Bushaltestellen am Schwanenteich

Des Weiteren werden Bauarbeiter temporäre Bushaltestellen im Bereich des Schwanenteiches herstellen. Diese dienen ab Montag, den 24. Mai, als Ersatzhaltestellen für die ein gutes Stück weiter vor dem Rathaus befindlichen Haltestellen. Der Busverkehr wird über eine Umleitung durch die Ziegelbergstraße/Große Krauthöfer Straße/Woldegker Straße umgelenkt. Mit Inbetriebnahme der Ersatzhaltestellen muss der Radverkehr aus Sicherheitsgründen um den frisch sanierten Schwanenteich herumgeführt werden.

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Richtig dicke kommt es dann für Verkehrsteilnehmer ab Dienstag, den 25. Mai. Dann wird die Ringinnenfahrspur im Bereich des Pferdemarktes komplett gesperrt. Somit ist es nicht mehr möglich, von Rathaus aus direkt in Richtung Bahnhof sowie Innenstadteinfahrt oder weiter nach Waren oder Teterow zu fahren. Die Umleitungen erfolgen über die Ortsumgehung sowie Woldegker Straße und Johannesstraße.

Fußgänger kommen nicht zur Innenstadt

Außerdem wird’s eng. Die Zufahrten auf den Pferdemarkt aus Richtung der viel befahrenen Magistralen Demminer Straße und Woldegker Straße werden von zwei auf einen Fahrstreifen reduziert. Stau ist vorprogrammiert. Ein direkter Fußgängerverkehr über den Pferdemarkt zur Innenstadt und umgekehrt wird den Angaben zufolge ab Dienstag, den 25. Mai, ebenfalls nicht mehr möglich sein. Eine Ersatzroute werde ausgeschildert.

Die Straßenbauarbeiten sollen Ende November abgeschlossen sein. Die rund 1,6 Millionen Euro Baumaßnahme an der meistbefahrenen Straße Ost-Mecklenburgs dient den Angaben zufolge der Erneuerung der Straßenanlage aufgrund des schlechten Zustandes der Fahrbahn, der Verbesserung der vorhandenen Oberflächenentwässerung sowie der Wiedererrichtung beziehungsweise Erweiterung der Rad- und Gehwege zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

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Kommentare (7)

Wer hat sich den diesen Blödsinn ausgedacht? Der "Schniepel" ist seit seiner Eröffnung, wie man täglich sehen kann, überlastet.

Bekommen viel Geld im Monat.

das Wort „Schniepel“ ist absolut sexistisch.
Menschliche Geschlechtsteile oder überhaupt Körperteile zur Bezeichnung von Bauwerken und Landschaften zu nehmen, zeugt vom Willen zur Provokation.
Es herrscht lediglich ein Konsens zum Begriff Meerbusen, bei dem als Vergleich die Schönheit der Landschaft herangezogen wird. Und zwar auf kulturvolle Art. Es sagt schließlich niemand Meertitte.
Beim Begriff „Schniepel“ sieht das ganz anders aus. Während Ihre Kollegin Frau Jasmer das nach langen Hinweisen wohl endlich kapiert hat, müssen Sie da wieder wissentlich provozieren.
Es ist nun mal der Nordhaken der Innerörtlichen.
Wenn Ihnen diese Bezeichnung nicht passt (übrigens kenne ich keinen der da zustimmt) machen Sie eine Ausschreibung zur Namensfindung.
Aber nutzen Sie nicht mehr den unsäglichen Begriff (s.o.). Denn dann müssen Sie sich fragen lassen, Meinen Sie den von Kindern oder einen weißen oder schwarzen? Sie sehen, wie dicht man dann beim Pädophilen oder beim Rassismus ist?

Made my Day.....

Alles andere wie ein Kreisverkehr (Neubau) würde keinen Sinn machen...

Die Planer der Woldecker Kreuzung haben sich sicherlich schön begossen dabei ...
Einfach nur Kopfschütteln abgesagt ...

Ist doch Schniepelegal wie das DIng heißt, Schei... bleibt eben Schei...Macht lieber mal Skizze wie lange ich wo lang laufen muss, um von A nach B zu kommen. Muß man jetzt wohl eine Pistole mitnehmen, wenn man sich den Weg freischießen muss.