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Essen mal anders

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Streetfood-Karawane macht in Neubrandenburg halt

Auch afrikanische Gerichte soll es beim Streetfood-Event geben, verspricht der Veranstalter.
Auch afrikanische Gerichte soll es beim Streetfood-Event geben, verspricht der Veranstalter.
Kirstin Pukall

Ein Wochenend-Menü mit Grillen, Heuschrecken oder Mehlwürmern. In Neubrandenburg warten kulinarische Herausforderungen. Aber auch Pulled Pork und Spanferkel aus dem Smoker.

Jedermanns Sache ist es wohl nicht, aber es gilt als Essen der Zukunft: Wer interessiert und mutig genug ist, sich mal Grillen, Heuschrecken oder Mehlwürmer einzuverleiben, hat dazu am bevorstehenden Wochenende in der Neubrandenburger Innenstadt Gelegenheit. Denn die sogenannte Streetfood-Karawane Tour 2017 macht in der Viertorestadt Station.

Internationale und deutsche Anbieter wollen ihre Imbiss-Trucks auf der Turmstraße parken, ihre Pavillons aufbauen und die Herdplatten anschmeißen. Im Stil der Garküchen, die in anderen Ländern die Straßen säumen, können sich Besucher dann anschauen, was dort gebrutzelt oder gekocht wird und (gegen Bezahlung) probieren, soviel in den Magen hineingeht, erläutert Udo Klassen vom Verein People Welcome, der hinter der Veranstaltung steckt.

Alle Erlöse sollen Verein zugutekommen

Die Insektenküche dürfte dabei wohl das exotischste Angebot sein, aber auch Liebhaber weniger aufregender Speisen kommen auf ihre Kosten, gibt Klassen einen kleinen Einblick. Unter den knapp 20 Anbietern, die am Sonnabend von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr ihre kulinarischen Herausforderungen anbieten wollen, sind unter anderem eine edle Burger-Schmiede, ein Stand mit Pulled Pork und ein Holstein-Truck, an dem Spanferkel aus dem Smoker serviert wird. Für Anhänger der veganen oder vegetarischen Lebensweise gebe es ebenso Angebote, verspricht Klassen.

Bei den Streetfood-Veranstaltungen geht es indes nicht nur um Futter für den Magen, sondern auch um Anregungen für Herz und Kopf. Denn alle Erlöse würden vollständig dem Verein „People Welcome“ zugutekommen, der sich um Integration bemühe, erläuterte Udo Klassen. Es gehe darum, eine kulinarische Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen.

 

Kommentare (19)

Ekelhaft was die alles fressen, denn essen kann man das nicht mehr bezeichnen. Das einzige sinnvolle daran ist der Verwendungszweck des Geldes.

mit Ausnahme chinesischer Gegenden. Streetfood in Philippinen wo ich einige Jahre lebte war lecker. Innereien, Huehnerfuesse u.Meeresgetier aber das hier nicht. Im uebrigen hatten wir frueher auch viele Dinge auf der Speisekarte die man heute nicht mehr direkt anruehrt. Heute isst man das in der Wurst oder Pasteten, da sieht mans nicht. Z.B. alle Innereien, Kuheuter, Hasenkoepfe und Huehnerklein, Pansen sauere Lunge etc. .alles lecker zubereitet von Muttern !

idiot..

du bist bestimmt der erste, welcher mit seinen assikumpels um 11uhr dort ist um "bäh" zu sagen, weil ihr es nicht besser wisst..hast du im afrikanischen busch schonmal n mcdonalds o.ä. gesehnen? wenn du hier in europa nunmal mit diesem kack aufwächst ist das ja nur logisch … [Kommentar bearbeitet, bitte halten Sie sich an die Netiquette – die Red.] … einfach nicht hingehen, solche artikel nicht lesen und vorallem nicht kommentieren.. mfg

@derfla46..und in asien ist das sehr wohl üblich..warst du denn schonmal in anderen regionen außer china? und damit meine ich nicht diese kack touri-orte, an denen es schnitzel, steaks und souveniers gibt? fahr mal nach laos oder korea etc..

Keine Minute Zeit und keinen Cent um mir solche ekelhafte Schweinerei anzutun.

aber manche meinen halt, wenn sie sich mit Dingen und Gebraeuchen azs moeglichst weit entfernten exotischen Gegenden umgeben, wuerde sich ihr nicht vorhandenes Niveau erhoehen. Bleibt aber hoffnungslos Null bleibt Null egal wie oft man das addiert!

Wo bleibt denn hier Eure norddeutsche Gelassenheit. Wenn denn hier mal etwas exotisches in der Kueche serviert wird muß man doch nicht gleich in die Decke gehen. Ich selber rauche schon lange nicht keine Tabakproduktionen mehr. Also nach dem Motto des Alten Fritz, jedem sein Glauben oder auch Plaisier solange dieser nicht die Ordnung in Gefah oder in die Fänge der AfD bringt. Ein frundliches WE Berthold

Ich muß mich leider für die grottenschlechte Kommentarfunktion des NK entschuldigen. Also Achtung! Ganz langsam schreiben, zig mal nachsehen was aus dem geschriebenem geworden ist, oder ganz auf die Kommentare verzichten. Die ganze Prozedur der Anmeldung beim NK gehört auf den Müllhaufen.

Ich esse gern Schweinefleisch. Also Fleisch von einem Tier, das tagtäglich alles frisst was ihm vor die Schnauze kommt. Ist das ekelhaft? Für mich nicht. Andere essen gern Hammelfleisch, dessen Tod durch Aufschlitzen des Halses erfolgen muss. Ist das ekelhaft? Für diese Leute nicht. Wir "essen" in unserem Leben mehrere Kleinstspinnen im Schlaf. Ekelhaft? Andere widerum schwören auf lebende Heuschrecken. Ekelhaft? Und dann ist da noch Gemüse und Obst, welches wir von lebenden Pflanzen entfernen, abschneiden usw. Ekelhaft? Also Ball flach halten...grins.

Einzelne Kommentare sprechen hier mal wieder für sich. Ohne den blassesten Schimmer, worum es überhaupt geht, wird die eigene beschränkte - in diesem Fall kulinarische - Weltsicht hinaus posaunt und zum Maß der Dinge erhoben. Eine andere Möglichkeit könnte sein, erst einmal zu schauen, zu riechen und vielleicht auch zu schmecken, um sich dann ein Bild zu machen. Um dann möglicherweise erstaunt festzustellen, dass die Geschichte mit den Insekten nur eine ganz kleine Facette dieser Veranstaltung ist. Dazu jedoch müsste man sich bequemen aufzustehen und hinzugehen.

wurde exquisit der Tenor vom NK speziell auf die Leckereien gelenkt die uns ueblicherweise als ekelhaft erscheinen. Deshalb sind entsprechende Posts geschrieben worden , wegen Pfannkuchen waeren sie nicht geschrieben worden. Natuerlich kann jeder azs seiner Sofaritze die Kakerlaken und azs der Schlaftselle die Bettwanzen sammeln u. verzehren... Nach einigen Jahren SOA weiss ich wohl was dort unter Streetfood angeboten und verzehrt wird !!!

Der Teaser besteht aus genau drei Sätzen. Spätestens nach dem zweiten müssen Sie also aufgehört haben zu lesen. Glückwunsch.

Denn wir sprechen hier immer noch über Lebensmittel. Sie mögen zwar nicht unseren Geschmack und Gewohnheiten treffen, aber darum muss man sich nicht herablassend kommentieren. Die Aktion soll doch beitragen den Horizont zu erweitern bei denen die es wünschen, damit waren sie erfolgreich. Einige Wagen könnten ruhig zum Festen Programm auf den Wochenmarkt werden.

Mehlwuermer sind kein Lebensmittel. Das ist ein Lebensmittel vernichtendes Ungeziefer. Sowas zu essen ist keine europäische Esskultur. Vor kurzem gab es eine tv-sendung über asiatische Esskultur , da wurde in Schulen von Imbissbetreibern Kinderurin (in China,mit Erlaubnis der dortigen Behörden), gesammelt, darin werden Hühnereier gekocht als Snack zwischendurch. Wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit bis einige kulinarische Spinner das als Köstlichkeit auf hiesigen Wochenmaerkten anbieten. Ein Muslim isst auch kein Schweinefleisch, nicht mal zum probieren. Wer so ein Zeug essen will, soll dahin fahren wo das zur landesueblichen Esskultur gehört. Basta.

Der Mehlwurm ist die Larve des Mehlkäfers. Der Mehlwurm/Mehlkäfer ist nicht grundsätzlich ein Lebensmittel vernichtendes Lebewesen. Er hockt auch in der freien Natur. Seinen Namen bekam er erst später, als die Menschheit Getreide anbaute und der Käfer dies gut fand.

Dann schließen Sie doch bitte auch jeden Dönerstand, China Restaurant, Burger King, MC Donalds, Pizzeria usw. aus.

....ist wieder einmal die nahrhafte qualitativ schmackhafte deutsche Küche! Wer Ungeziefer essen mag , mag dorthin gehen, wo es Sitte ist, das zu verzehren, aber bitte nicht auf einem deutschen Wochenmarkt. Erst holen sie das Ungziefer ins land und dann wird es auch noch großzügig gezüchtet! Mistet mal die Szene aus! Es gibt genug deutsche Nahrungsmittel die uns alle satt machen, wer es nicht essen mag, kann ja zu seinen Wurzeln zurück wandern...

...gabs etwa keine in Därme gepressten Tierabfälle? Also lieber Veranstalter das ginge nun wirklich nicht, der Deutsche braucht seine Antibiotikaschweinereste im Brötchen.