Coronavirus

Strengere Regeln in Neubrandenburgs Schwimmhalle und bei Blutspende

Die nächste Stufe zündet: Für den Besuch der Schwimmhalle in Neubrandenburg gelten verschärfte Maßnahmen. Und auch wer Blut spenden möchte, muss sich auf neue Maßnahmen einstellen.
Das DRK setzt ab kommenden Montag auf die 3G-Regel.
Das DRK setzt ab kommenden Montag auf die 3G-Regel. Hauke-Christian Dittrich
Neubrandenburg

Ab diesem Donnerstag gilt in der Neubrandenburger Schwimmhalle die 2G-Plus-Regel. Nur noch Geimpfte und Genesene mit negativem tagesaktuellem Test haben Zutritt. In einer Mitteilung der Stadtwerke heißt es, dass die entsprechenden Nachweise am Einlass kontrolliert würden.

Ausnahmen für Kinder

Für Kinder gelten indes Ausnahmen. Ausgenommen von der 2G-Plus-Regel sind: Kinder, die noch nicht sieben Jahre alt sind. Kinder von sieben bis elf Jahren, wenn sie einen negativen tagesaktuellen Test vorlegen – für eine Übergangszeit bis zum 31. Dezember Jugendliche von 12 bis 17 Jahren. Auch sie müssen einen tagesaktuellen negativen Test vorlegen. Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, wenn sie einen negativen tagesaktuellen Test vorlegen können – für eine Übergangszeit bis zum 31. Dezember auch Schwangere. Sie müssen negativ getestet sein.

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Ein Corona-Test gilt nach Angaben der Stadtwerke als tagesaktuell, wenn er nicht älter ist als 24 Stunden und von einer offiziellen Teststelle ausgestellt wurde. Dazu zählen zum Beispiel Bürgertestzentren oder Arztpraxen. Wie bisher müssen sich Badegäste weiterhin registrieren beziehungsweise ihre Kontaktdaten hinterlassen. Es gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln.

Tests müssen woanders erfolgen

Wer beim DRK Blut spenden möchte, muss ab Montag, 29. November, eine Impfung, Genesung oder einen Negativ-Test vorweisen. „Aufgrund der bundesweit rasant ansteigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie der damit verbundenen Hospitalisierungsrate werden die DRK/BRK-Blutspendedienste ihre bisherigen erfolgreichen Sicherheitskonzepte noch weiter verstärken”, heißt es von einer DRK-Sprecherin.

Um Wartezeiten und größere Menschenansammlungen vor Ort zu vermeiden, könnten der erforderliche Antigen-Schnelltest oder PCR-Test nicht unmittelbar vor oder in den Spendelokalen erfolgen.

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