Mehrfach musste die Feuerwehr auch im Neubrandenburger Umland wegen umgekippter Bäume ausrücken.
Mehrfach musste die Feuerwehr auch im Neubrandenburger Umland wegen umgekippter Bäume ausrücken. privat/ZVG
In der Oststadt an der Ecke Einsteinstraße/Juri-Gagarin-Ring musste die Neubrandenburger Berufsfeuerwehr ran.
In der Oststadt an der Ecke Einsteinstraße/Juri-Gagarin-Ring musste die Neubrandenburger Berufsfeuerwehr ran. Felix Gadewolz
Sturmschäden

▶ Sturm hält Neubrandenburger Einsatzkräfte in Atem

Die Sturmfront zum Wochenstart schüttelte auch die Neubrandenburger Region kräftig durch. Die Feuerwehr fährt zu einem Einsatz nach dem anderen.
Neubrandenburg

Wenige Minuten Sturm haben in der Neubrandenburger Region für mehrere Einsätze gesorgt. Alleine in der Oststadt ist die Berufsfeuerwehr gleich mehrfach ausgerückt, wie Wehrführer Frank Bühring sagte.

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Ein Ast war in der Mlada-Boleslaver-Straße auf ein Fahrzeug gestürzt, wenig später musste ein Baum nahe dem Kreisverkehr beim Juri-Gagarin-Ring beiseite geschafft werden. Dem Vernehmen nach bereits der sechste Einsatz in Folge für die Neubrandenburger Feuerwehrleute.

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In Küssow sei außerdem ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt, hieß es auf Anfrage von der Polizei. Arbeit gab es für die Freiwillige Feuerwehr auch zwischen Cölpin und Marienhof (Gemeinde Lindetal), wo Bäume von der Straße geräumt werden musste.

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54 Feuerwehreinsätze bis zum Mittag

Ordentlich demoliert wurde nach Polizeiangaben ein Fahrzeug in Friedland. Ein nicht gesichertes Tor sei wegen des Windes gegen das Fahrzeug geschlagen worden. Der Schaden soll sich auf 55 000 Euro belaufen, sagte ein Polizeisprecher.

In der Kleinstadt war zudem am Mühlenteich ein große Pappel umgestürzt. Hier übernahm der städtische Bauhof das Zersägen und Abstransportieren. Die Friedländer Feuerwehr fuhr stattdessen nach Schwanbeck, wo eine abgebrochene Baumkrone auf den Gehweg zu stürzen drohte.

Bis zur Mittagszeit von 8 Uhr morgens an habe es in der gesamten Mecklenburgischen Seenplatte 54 Feuerwehreinsätze gegeben, teilte der Landkreis auf Anfrage mit. Zudem seien in 21 weiteren Fällen Bäume von der Kreisstraßenmeisterei von den Straßen geräumt worden.

 

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