POLIZEI

Syrer soll in Neubrandenburg Polizisten mit Messer angegriffen haben

Es klingelte an der Tür, der Polizist öffnete und der Syrer stach zu. Verletzt wurde niemand. Die Kripo ermittelt nun wegen versuchten Totschlags.
Die Polizeiinspektion Neubrandenburg
Die Polizeiinspektion Neubrandenburg Simon Voigt/Archiv
Neubrandenburg.

Ein 23-jähriger Syrer soll am Montagabend gegen 19.45 Uhr einen Polizisten mit einem Messer im Neubrandenburger Polizeirevier angegriffen haben. Der Polizist blieb unverletzt.

Syrer stach unvermittelt zu

Laut Polizei befand sich der 34-jährige Polizeibeamte im Vorraum des Reviers in einem Gespräch mit einem Bürger, als es an der Eingangstür klingelte. Der Polizist öffnete Tür, als der 23-Jährige unvermittelt ein Messer zog und in Richtung des Beamten stach. Der konnte dem Stich ausweichen und die Tür wieder schließen.

Während der Polizist den mutmaßlichen Angreifer in ein Gespräch verwickelte, begaben sich weitere Beamte über den Hof zum Haupteingang und überwältigten den Mann. Sie nahmen ihn vorläufig fest.

Kripo ermittelt wegen versuchten Totschlags

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Mann, der aus einer psychiatrischen Einrichtung, in welcher er gerichtlich untergebracht war, abgängig war. Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ordnete die Festnahme des 23-Jährigen an und beantragte die Erlangung eines Unterbringungsbefehls beim zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg.

+++ Update: Der Angreifer wurde in die Psychiatrie gebracht. +++

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