HANDEL MIT DROGEN

Syrer steht wieder vor Gericht in Neubrandenburg

Ein 27-Jähriger der vor zwei Jahren in Neubrandenburg wegen einer Messerstecherei für Unruhe sorgte, darf seinen Alltag hinter Gittern unterbrechen – und erscheint wieder vor Gericht. Dieses Mal geht es um den Handel mit Drogen.
Thomas Beigang Thomas Beigang
Wegen illegalen Drogenhandels soll sich ein Mann aus Syrien vor Gericht verantworten, der bereits wegen einer Messerattacke einsitzt.
Wegen illegalen Drogenhandels soll sich ein Mann aus Syrien vor Gericht verantworten, der bereits wegen einer Messerattacke einsitzt.
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Neubrandenburg.

Am Dienstag startet in Neubrandenburg ein Prozess gegen einen ehemaligen Flüchtling aus Syrien wegen des illegalen Handels mit Drogen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, mindestens neun Mal in Friedland „Stoff“ vertickt zu haben.

Aufgeflogen ist der 27 Jährige einst, als ihn die Bundespolizei bei einer Routinekontrolle im Zug aus Berlin mit zwei Platten Haschisch erwischte. Vor Gericht erscheinen wird der Mann ganz sicher, die Entscheidung darüber nehmen ihm Justizvollstreckungsbeamte ab: Mohammad B. wird aus dem Gefängnis vorgeführt, wo er gerade eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten absitzt.

Messerstecherei am Pferdemarkt

Gefährliche Körperverletzung, so lautete der Vorwurf in einem Verfahren im vergangenen Jahr. Der Mann sorgte 2017 für Aufsehen in Neubrandenburg, weil er in eine Messerstecherei am Pferdemarkt verwickelt war. Gemeinsam mit zwei Begleitern sprang er in ein Auto dreier unbeteiligter junger Leute und ließ sich wegen einer Stichverletzung ins Klinikum fahren. Während der Gerichtsverhandlung stellte sich dann heraus, dass der Mann mit einem Schlagstock unterwegs war und auf drei andere eingeschlagen hatte, bevor er selbst verletzt wurde.

Die Berufungsverhandlung zu dem Thema vor dem Landgericht – Verteidiger Bartsch hatte Rechtsmittel gegen das aus seiner Sicht zu harte Urteil des Amtsgerichts von zwei Jahren und neun Monaten eingelegt – sorgte bei vielen Beobachtern für Kopfschütteln. Denn als Zeugin vor der höheren Instanz sagte auch eine junge Frau aus, die bei der Verhandlung vor dem Amtsgericht noch von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch gemacht hatte. Weil, so verkündete sie damals, sie mit dem Angeklagten verlobt sei und ihn sogar heiraten wollte. Pustekuchen – vier Monate später zur Berufungsverhandlung am Landgericht war davon keine Rede mehr und sie sagte zu Lasten des Ex aus.

Als Hauptbelastungszeuge wegen der Drogenvertickerei und des Stoff-Besorgens in Berlin sagt am Dienstag, so jedenfalls der Plan, vor dem Amtsgericht sein ehemaliger Messerstecher-Rivale vom Pferdemarkt aus. Der wurde seinerzeit, im Gegensatz zum Angeklagten, wegen seines Geständnisses vor Gericht „nur“ auf Bewährung verurteilt.

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Kommentare (6)

Unterkunft, und Vollverpflegung, besser, wie Hartz 4

welche sich auf Kosten der Allgemeinheit ein faules Leben hier machen wollen - das geht auf Dauer hier nicht gut - es ist besser jetzt in ihre Heimatländer zurückzukehren als kalt von einem politischem Wandel überrollt zu werden - unsere Gesellschaft war schon mal weiter entwickelt und in sich gefestigter

Beim politischen Wandel, lernen sie das Laufen, und kommen aus ihre Schlupflöcher raus, noch leben sie in der besten Welt, besser als ein Deutscher

Hoffentlich, wird, nach der Wahl,

Ein anderer Ton angeschlagen, und ein Paar Sorgen weniger

hören sie auf sich so negativ über unsere hochqualifizierten fachkräfte zu äussern dieser junge man hat nun mal einen fehltritt gehabt er hat nur ein wenig mit einem messer zugestochen und nun nur etwas mit drogen gehandelt lassen sie uns das doch bitte schnell vergessen vor den wahlen...
geben wir dieser dringend benötigten fachkraft doch chance nr. 10 evl schafft er es dann ein vollwertiges Mitglied unserer gesellschaft zu werden
ich drücke ihnen liebe syrische fachkräft ganz doll die daumen:-))))))))