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Tatverdächtige im Mordfall Maik Pelikan noch frei

In diesem Brunnen wurde die skeletierte Leiche von Maik Pelikan im vergangenen Sommer gefunden.
In diesem Brunnen wurde die skeletierte Leiche von Maik Pelikan im vergangenen Sommer gefunden.
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Einer der Männer, die wegen des Tötungsverbrechens an Maik Pelikan verhört wurden, hat sich dem Nordkurier anvertraut.

Die zwei Frauen und zwei Männer, die im Mordfall Maik Pelikan von der Kriminalpolizei verhört wurden, leben in Neubrandenburg und in Dresden. Das bestätigte am Donnerstag der Sprecher der zuständigen Neuruppiner Staatsanwaltschaft, Andreas Pelzer. Allerdings sei noch gegen keinen der formell Beschuldigten bisher Haftbefehl erlassen worden.

Die skelettierte Leiche des 1985 geborenen Mordopfers wurde im Sommer 2015 in einem Brunnen bei Prenzlau gefunden. Bis 2008 hatte er in Neubrandenburg gelebt. Das letzte Lebenszeichen stammt vermutlich von 2009. Möglicherweise war er bereits damals Opfer einer Gewalttat geworden.

Suche nach einem Auto

Unterdessen hat sich einer der Männer, die gerade von den Ermittlern verhört wurden, via Facebook an den Nordkurier gewandt. Der anonym bleibende Beschuldigte ließ wissen, dass seine Schwester damals ebenfalls eine Zeit lang auf dem Grundstück in Schönermark lebte, er selbst aber den getöteten Maik Pelikan nie gesehen habe. Laut seiner Mitteilung habe sich die Kripo in den Vernehmungen besonders für einen schwarzen Audi A 6 interessiert.

Die Polizei bittet weiter um Hinweise auf das persönliche Umfeld des Mordopfers. Diese werden unter 0331 283 3333 entgegengenommen.