POLIZEI IN NEUBRANDENBURG

Tatverdächtiger nach Messerstecherei auf Intensivstation

Im Spiel waren wohl Alkohol, Hunde und ein Messer. Am Ende sind zwei Männer verletzt, der mutmaßliche Täter schwerer als das vermeintliche Opfer. Alles andere ist ziemlich nebulös.
Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Deutschen an einer Hundeschule in Neubrandenburg endete für beide Kontrahenten im K
Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Deutschen an einer Hundeschule in Neubrandenburg endete für beide Kontrahenten im Krankenhaus. Felix Gadewolz
Neubrandenburg ·

Bei einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem Messer sind im Neubrandenburger Industrieviertel am Dienstagabend zwei Männer verletzt worden. Das 52 Jahre alte mutmaßliche Opfer wurde nach einem Zeugenhinweis durch den Rettungsdienst ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Wie der Sprecher der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft, Andreas Lins, dem Nordkurier sagte, hat der Deutsche einen Stich in die Brust erlitten, konnte nach seiner Behandlung aber wieder das Krankenhaus verlassen.

Deutlich schwerer verletzt ist der 54-Jährige, der als mutmaßlicher Täter verdächtigt wird. Der Deutsche werde auf Intensivstation behandelt, sagte der Sprecher. Mutmaßliches Opfer sowie umstehende Zeugen sollten noch am Mittwoch vernommen werden. Die genauen Tatumstände seien total unklar, hieß es seitens der Staatsanwaltschaft. Es spreche aber wenig für eine Tötungsabsicht. Vielmehr spielten wohl Alkohol und auch Hunde eine Rolle bei er Auseinandersetzung an einer Hundeschule im Industrieviertel am Fuße des Datzebergs eine Rolle.

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Die herbeigerufene Polizei war im Umfeld des Tatorts auf den 54-Jährigen aufmerksam geworden. Er wurde zur Klärung der Tatumstände ins Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht. Dabei verhielt er sich laut Polizei „sehr aggressiv und unkooperativ”. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen kam er zur Behandlung ins Krankenhaus.

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