BOOTSUNGLÜCK

Taucher geben Suche nach abgerissenen Arm im Tollensesee nicht auf

Die Taucher, die im Tollensesee einen abgerissenen Arm suchen, beginnen am Augustabad in Neubrandenburg ihren Einsatz. Wird der Arm irgendwann angeschwemmt?
Die Taucher auf dem Weg zu ihrem Einsatz.
Die Taucher auf dem Weg zu ihrem Einsatz. Felix Gadewolz
Irgendwo soll im Tollensesee noch ein Arm treiben.
Irgendwo soll im Tollensesee noch ein Arm treiben. Felix Gadewolz
Finden die Polizeitaucher heute den abgetrennten Arm.
Finden die Polizeitaucher heute den abgetrennten Arm. Felix Gadewolz
Die Taucher haben ihre Schlauchboote für die Suche vorbereitet.
Die Taucher haben ihre Schlauchboote für die Suche vorbereitet. Felix Gadewolz
Die Taucher lassen ihre Schlauchboote am Augustabad ins Wasser.
Die Taucher lassen ihre Schlauchboote am Augustabad ins Wasser. Felix Gadewolz
Die Taucher haben ihre Schlauchboote für die Suche vorbereitet.
Die Taucher haben ihre Schlauchboote für die Suche vorbereitet. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Taucher der Wasserschutzpolizei haben sich am Mittwoch auf einen neuen Sucheinsatz im Tollensesee in Klein Nemerow bei Neubrandenburg vorbereitet. Sie setzen die Suche nach einem Arm fort, der einem 48-jährigen Schwimmer am Donnerstag von einem Motorboot abgerissen worden war. Polizei und Taucher sind derzeit unterwegs zum Neubrandenburger Augustabad am Tollensesee. Dort sollen die Schlauchboote eingesetzt werden.

Notoperation in Greifswald

Der 48-Jährige schwamm Donnerstagabend im Tollensesee und wurde von einem Motorboot erfasst. Dabei verlor er seinen linken Arm. Das Ehepaar, das das Boot gefahren hatte, zog den schwerverletzten Mann ins Boot. Der Mann wurde mit dem Hubschrauber in die Uniklinik nach Greifswald geflogen und dort notoperiert. Die Operation hatte er gut überstanden.

Die Suche nach dem Arm mit Hubschrauber und Booten, die auch am Wochenende fortgesetzt wurde, hatte keinen Erfolg gebracht. Ein früherer Termin mit den Tauchern sei zeitlich und logistisch wegen anderer Einsätze im Land nicht möglich gewesen, sagte Robert Stahlberg von der Wasserschutzpolizei.

Den Arm zu finden, sei wichtig, erläuterte Stahlberg. Logischerweise weniger aus medizinischer Sicht, sondern mehr aus Gründen der Unfalluntersuchung. Zudem solle verhindert werden, dass der Arm an den Badestellen des Sees angeschwemmt wird. Ein Erlebnis, auf das jeder Badegast gerne verzichten wird.

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