UNGLÜCK

Taucher suchen erst Mittwoch nach abgerissenem Arm im Tollensesee

Nach dem Unfall auf dem Tollensesee wird weiter der abgetrennte Arm im Wasser gesucht. Dass das erst am Mittwoch passiert, hat einen guten Grund.
Auch am Wochenende flog ein Hubschrauber über den Tollensesee.
Auch am Wochenende flog ein Hubschrauber über den Tollensesee. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Die bisher vergebliche Suche nach dem abgerissenen Arm eines Schwimmers im Neubrandenburger Tollensesee soll intensiviert werden. „Am Mittwoch werden in einem bereits eingegrenzten Bereich Taucher eingesetzt”, sagte Robert Stahlberg von der Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern auf Nordkurier-Anfrage am Montag. Der Arm sei wohl mittlerweile untergegangen.

Taucher haben auch noch andere Einsätze

Die Suche mit Hubschrauber und Booten, die auch am Wochenende fortgesetzt wurde, hatte keinen Erfolg gebracht. Ein früherer Termin mit den Tauchern sei zeitlich und logistisch wegen anderer Einsätze im Land nicht möglich, erklärte der Sprecher.

Doch Stahlberg ist zuversichtlich: Da im Tollensesee nicht die großen Strömungen seien, könne der Arm noch nicht weit sein.” Zudem hätten die Taucher bereits versichert, dass der Arm bis Mittwoch noch nicht zersetzt sei.

Den Arm zu finden, sei wichtig, erläutert Stahlberg. Logischerweise weniger aus medizinischer Sicht als mehr aus Gründen der Unfalluntersuchung.

Vergangenen Donnerstag war es im See auf Höhe von Klein Nemerow zu dem Unglück gekommen. Etwa 200 Meter vor dem Ufer waren ein Sportboot und ein Schwimmer aus noch ungeklärter Ursache kollidiert. Der Arm des 48-jährigen Neubrandenburgers wurde dabei abgetrennt. Der Mann wurde mit dem Hubschrauber nach Greifswald geflogen und dort notoperiert. Die Operation hatte er gut überstanden.

 

 

 

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