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Teigschüssel in Windeseile geleert

Am kleinen Lagerfeuer wurde der Platz knapp, als alle Knüppelkuchen backen wollten. [KT_CREDIT] FOTO: A. Brauns

Neubrandenburg.„Endlich mal was für die Kinder.“ Das hat Thomas Bottke am Sonntag mehrfach gehört von Besuchern des Lagerfeuers auf dem Datzeberg ...

Neubrandenburg.„Endlich mal was für die Kinder.“ Das hat Thomas Bottke am Sonntag mehrfach gehört von Besuchern des Lagerfeuers auf dem Datzeberg zwischen Mudder-Schulten- und Unkel-Bräsig-Straße.
In Zusammenarbeit mit dem Stadtteilbüro hat der Anwohner das Feuer organisiert, nachdem das zu Ostern ausgefallen war, und freute sich, wie viele Familien gekommen waren. Margit Dreger hatte sich mit Sohn und Enkelkind sogar aus dem Vogelviertel auf den Weg gemacht. Das sei mit Kindern viel entspannter als beispielsweise zum Pfingstfest, meinte sie.
Die Mädchen und Jungen löcherten Thomas Bottke immer wieder, wann das Feuer denn nun endlich gut genug sei für den Knüppelkuchen. Wegen des Teiges hatte er Verwandtschaft und Bekanntschaft gefragt, erzählte er. Um das Feuerholz und die Steine als Umrandung – die ihm der Rossower Landwirt spendierte – kümmerte er sich selbst. Der Knüppelkuchenteig war im Handumdrehen weg. Alle, die nichts abbekommen hatten, vertröstete Thomas Bottke auf das Stadtteilfest am 1. Juni.
Auch Norman Klemm war mit seiner Familie zum Lagerfeuer gekommen. Als Mitstreiter der Selbsthilfe-Werkstatt „Schraubstock“ gehört er auch zu denen, die auf dem Datzeberg für Kinder etwas auf die Beine stellen. Der Schraubstock musste im vergangenen Jahr aus seinen Räumen ausziehen, richtet sich jetzt aber sein neues Domizil im „T.O.N.I.“-Jugendclub an der Uns Hüsung ein, der am 1. Juni eröffnet wird (Nordkurier berichtete).ab