MUNITIONSBERGER IN DER NEUBRANDENBURGER CITY

Tellermine entpuppt sich als etwas anderes

Die Polizei musste am Donnerstagmittag in der Treptower Straße eine Baugrube absperren.
Thomas Beigang Thomas Beigang
71 Tonnen Kampfmittel sind im vergangenen Jahr im Land geborgen worden.
71 Tonnen Kampfmittel sind im vergangenen Jahr im Land geborgen worden. Jens Büttner
Neubrandenburg.

Schöner Schreck für die Bauarbeiter. Bei Schachtarbeiten in der Treptower Straße in der Neubrandenburger Innenstadt haben am Donnerstagmittag Mitarbeiter einer Baufirma eine schlimme Entdeckung gemacht. Die Männer fanden ein kreisrundes, etwa 25 Zentimeter großes verrostetes Metallteil, das laut Augenzeugen einer Tellermine täuschend ähnlich sah. Die sofort alarmierte Polizei sperrte die Baugrube ab und verständigte den Munitionsbergungsdienst in Mirow. Gegen 12.30 Uhr rückten die Spezialisten aus Mecklenburg-Strelitz an und konnten schnell Entwarnung geben: keine Tellermine, sondern einfach nur Schrott.

Tellerminen waren Panzerabwehrminen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Im Nordosten sind im vergangenen Jahr mehr als 71 Tonnen Kampfmittel geborgen worden. Darunter waren 91 Bomben, davon acht mit einem Gewicht von mehr als 50 Kilogramm. 2017 hatten die Munitionsberger „nur“ knapp 40 Tonnen Kampfmittel unschädlich gemacht.

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