RECYCLINGHOF IN FLAMMEN

THW hilft bei Brand in Friedland

Zur Bekämpfung eines Großbrandes in Friedland hat die Feuerwehr Unterstützung vom Technischen Hilfswerk angefordert. Derweil haben die ersten Anwohner mit Atemwegs- und Augenreizungen zu kämpfen.
Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Rund 80 Kameraden der Feuerwehr rückten an, um den schwierigen Brand zu bekämpfen. Auch das Technische Hilfswerk mit schwerem Gerät wurde zur Verstärkung gerufen. Foto: Mirko Hertrich
Rund 80 Kameraden der Feuerwehr rückten an, um den schwierigen Brand zu bekämpfen. Auch das Technische Hilfswerk mit schwerem Gerät wurde zur Verstärkung gerufen. Foto: Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Ein Schrotthaufen auf einer Fläche von über 1000 Quadratmetern brannte. Trotz des massivem Einsatzes der Feuerwehr loderten die Flammen immer wieder auf. Foto: Mirko Hertrich
Ein Schrotthaufen auf einer Fläche von über 1000 Quadratmetern brannte. Trotz des massivem Einsatzes der Feuerwehr loderten die Flammen immer wieder auf. Foto: Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Wehren aus dem ganzen Umland rückten an, um die Flammen auf einem Recyclinghof in Friedland zu bekämpfen. Foto: Mirko Hertrich
Wehren aus dem ganzen Umland rückten an, um die Flammen auf einem Recyclinghof in Friedland zu bekämpfen. Foto: Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Die Rauchsäule des Feuers in einer Recyclinganlage in Friedland war schon von Kilometern aus zu sehen. Foto: Mirko Hertrich
Die Rauchsäule des Feuers in einer Recyclinganlage in Friedland war schon von Kilometern aus zu sehen. Foto: Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Friedland.

Im Kampf gegen die Flammen auf einem Recyclinghof in Friedland hat die Feuerwehr am Dienstagabend Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) bekommen. Wie Einsatzleiter und stellvertretender Kreiswehrführer Stephan Drews dem Nordkurier sagte, seien THW-Kräfte aus Waren und Pasewalk der Fachgruppe Räumen hinzugerufen worden.

Diese sollten mit Atemschutz und schwerem Gerät den Schrotthaufen auseinanderziehen und so die rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr beim Löschen unterstützen. Gegen 20.30 Uhr trafen die ersten THW-Kräfte ein.

Der Brand war am Dienstagnachmittag auf dem Gelände eines Verwertungscenters in Pleetzer Weg ausgebrochen. Es stand ein mehrere Meter hoher Haufen aus Elektroschrott in Flammen, der eine Ausdehnunug von über 1000 Quadratmeter hatte. Die Rauchsäule stieg hoch in den Himmel und war über Kilometer weit zu sehen. Mit wechselndem Wind sowie der Kälte der Nacht wurde der Rauch in Friedländer Wohngebiete gedrückt.

Klagen über Atemwegs- und Augenreizungen

Im Stadtgebiet von Friedland sind nach dem Großbrand auf einem Abfallhof erhöhte Schadstoffwerte gemessen worden. Menschen klagten über Atemwegs- und Augenreizungen, wie der Feuerwehr gemeldet wurde. Wie Einsatzleiter Stephan Drews dem Nordkurier sagte, war der Bereich um die Aral-Tankstelle und die Hagedornstraße betroffen. Durch viele Straßen waberte am Abend dicker Rauch und es stank stark nach verbrannten Plastik.

Anwohner wurden gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Polizei wurde aufgefordert, Streifenwagen nach Friedland zu schicken, um die Bevölkerung zu warnen. Ob eine Gesundheitsgefährdung vorlag, sollte im Laufe des Abends geklärt werden. Verletzte bei dem Brand gab es keine.

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