Wie der in der Tasche abgelegte Hund ums Leben kam, ließ sich zunächst nicht feststellen.
Wie der in der Tasche abgelegte Hund ums Leben kam, ließ sich zunächst nicht feststellen. Kurt Kadow
Polizei

Toter Hund in Neubrandenburg in Tasche gefunden

In Neubrandenburg haben Tierschützer eine abgelegte Tasche entdeckt. Als sie diese öffneten, fanden sie einen teilweise verwesten Hund.
Neubrandenburg

Tierschützer haben in einer Tasche in einem Gebüsch an der Hintersten Mühle in Neubrandenburg einen toten Hund entdeckt. Das etwa terriergroße Tier mit schwarzem Fell sei zusätzlich in zwei blaue Mülltüten verpackt gewesen, teilte der Leiter des Neubrandenburger Tierschutzvereins, Kurt Kadow, dem Nordkurier am Dienstag mit. Der Kadaver müsse schon eine gewisse Zeit dort gelegen haben, weil schon Verwesungsgeruch wahrgenommen worden sei. Wie der Hund ums Leben kam und wann er dort in der Tasche abgelegt wurde, ließ sich zunächst nicht feststellen. Eine Dame habe ihn auf die Tasche aufmerksam gemacht, die an einer Stelle gelegen habe, an der schon einmal eine tote Katze gefunden worden sei.

Zunächst Polizei alarmiert

Der Neubrandenburger Tierschutzverein hat nach eigenen Angaben die Polizei alarmiert, die auch zum Fundort kam. Den Abtransport des Kadavers soll die Feuerwehr übernehmen. Wegen der unklaren Todesursache will Kadow auch darauf drängen, dass sich das Veterinäramt mit dem Fall befasst.

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In Neubrandenburg erregen immer wieder Tötungen von Haustieren die Gemüter. Bundesweit für Schlagzeilen sorgte 2018 ein kleiner Terrier-Mischling, der mit zugeklebter Schnauze unmittelbar neben dem Neubrandenburger Tierheim angebunden wurde und verendete. Kurz zuvor war bei der Wasserskianlage am Neubrandenburger Reitbahnsee in einer Tragetasche eine enthauptete Katze entdeckt worden, deren Bauch aufgeschnitten war.

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