Chimborazo gut markiert

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Traubeneichen weisen jetzt den Weg

 Natur- und Heimatfreunde haben am Fuß des „Chimborazo“ im Nemerower Holz zwei Eichen gepflanzt. Die beiden Bäume markieren den Weg hinauf zur Aussicht.
 Natur- und Heimatfreunde haben am Fuß des „Chimborazo“ im Nemerower Holz zwei Eichen gepflanzt. Die beiden Bäume markieren den Weg hinauf zur Aussicht.
Karl-Heinz Engel

Natur- und Heimatfreunde haben zwei junge Bäume im Nemerower Holz gepflanzt. Die Gewächse dienen auch als Markierung. Von ihr aus soll man nun den Weg in luftige Höhen finden. 

Der Platz ist mit Bedacht gewählt. Wer vom Tollenseseeradweg aus den 55 Meter hohen
Chimborazo im Nemerower Holz erklimmen will, muss neuerdings durch ein Spalier zweier junger Traubeneichen (Baum des Jahres 2014). Jetzt sind die beiden drei Meter großen Heister von Natur- und Heimatfreunden gepflanzt worden.

Ein Spalier lässt sich gegenwärtig aber nur erahnen. Erst wenn die Bäume gedeihen und älter sind, dürften ihre Kronen eine Art Eingang bilden. NABU-Vorsitzender Erwin Hemke kann sich jedenfalls vorstellen, dass sich unter den Eichen Ausflügler treffen, um gemeinsam zum Chimborazo hinauf zu steigen.

Erwin Hemke hat mit dem Forstamt vereinbart, dass der Blick von der historischen Aussicht Richtung See erweitert wird. Nach seinen Worten will die Forstverwaltung in den Wintermonaten einige, den Blick behindernde Bäume fällen. Der am Tollenseseeradweg liegende Findling soll zudem noch mit dem Namen Alexander von Humboldt versehen werden. „Fraglich aber, ob wir das in diesem Jahr schaffen“, meinte Bernd Vater vom NABU. Zeit ist dafür jedoch auch im nächsten Jahr. Das Chimborazo-Projekt soll erst im Herbst 2015 seinen Abschluss mit einer Humboldt-Tagung finden.