VERSTORBENE LANDTAGSPRÄSIDENTIN

Trauerstaatsakt für Bretschneider in Neubrandenburg

Vor zwei Wochen starb Sylvia Bretschneider (SPD). Nun wird sie in der Konzertkirche gewürdigt. MV-Ministerpräsidentin Schwesig (SPD) wird reden. Die AfD ist nicht erwünscht.
dpa
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Vor zwei Wochen starb Sylvia Bretschneider (SPD).
Vor zwei Wochen starb Sylvia Bretschneider (SPD). Jens Büttner
Neubrandenburg.

In der Konzertkirche in Neubrandenburg findet am Montag zum ersten Mal ein Trauerstaatsakt in Mecklenburg-Vorpommern statt. Damit wird die vor zwei Wochen gestorbene Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider besonders gewürdigt. Zum Gedenken an die SPD-Politikerin werden Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und weitere politische Weggefährten der Verstorbenen reden. Anschließend lädt die Landesregierung zu einem Trauer-Empfang in das Haus der Kultur und Bildung in Neubrandenburg ein.

Der Erlös der Veranstaltung soll dem Neubrandenburger Verein „Flamme der Hoffnung” zu Gute kommen, für den sich Bretschneider auch engagiert hatte. Dabei sind Jugendliche mit einem Kerzenlicht unterwegs, das Familien von kranken oder gestorbenen Kindern Solidarität verdeutlichen soll.

Die AfD wird nicht zum Trauerstaatsakt erscheinen. „Die Landtagsverwaltung hat mitgeteilt, dass die Familie der Verstorbenen darum bittet, von einer Teilnahme abzusehen. Die AfD respektiert diesen Wunsch und wird deshalb dem Trauerstaatsakt fernbleiben“, erklärte der AfD-Landtagsabgeordnete Horst Förster.

Bretschneider war seit 2002 Landtagspräsidentin und am 28. April in Neubrandenburg an einem Krebsleiden gestorben. Sie hatte das Amt seit Ende 2017 ruhen lassen, aber bis zum Schluss gearbeitet, so wie es die Erkrankung zuließ. Die gebürtige Warenerin war nach Schule und Lehrerstudium 1983 nach Neubrandenburg gekommen, wo sie mit Familie lebte.

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