Unsere Themenseiten

:

Trauung auf Belvedere zu gewinnen

Hochzeiten auf Belvedere sind besonders bliebt und kostspielig.
Hochzeiten auf Belvedere sind besonders bliebt und kostspielig.
Archiv

Hoch über dem Tollensesee ist die Aussicht fantastisch. Das Ambiente von Belvedere lockt immer wieder Heiratswillige aus der Region und von weiter weg nach Neubrandenburg. Nun verlost das Standesamt eine Trauung an diesem Ort.

Heiratswillige können in Neubrandenburg eine dreistellige Summe sparen und eine Hochzeit auf dem beliebten Aussichtspunkt Belvedere gewinnen. Wie der Leiter des Standesamtes Andreas Beck am Mittwoch sagte, wird am 29. August erstmals ein Termin für eine Trauung in dem Bau in Form eines griechischen Tempels oberhalb des Tollensesees verlost. Anlass ist das Vier-Tore-Fest, auf dem traditionell auch die "Eheschließungstermine" für 2016 vergeben werden. Die Teilnehmer müssten persönlich zur Verlosung am Standesamt am Friedländer Tor erscheinen und einen Trauungstermin fest zusagen. Das Belvedere gehöre nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Standesbeamter zu den beliebtesten Hochzeitsorten in Deutschland.

"Wir haben jährlich mehr als 300 Trauungen, davon etwa ein Viertel von außerhalb", sagte Beck. 30 Mal im Jahr wird auf dem Belvedere geheiratet. Hochzeitsgäste aus dem In- und Ausland zeigten sich über die Aussicht am Westufer des Sees immer wieder begeistert. Für Eheschließungen außerhalb des Standesamtes, wie auch auf einem Schiff oder in der Konzertkirche, sind sonst zwischen 300 und 500 Euro für den Mehraufwand fällig, die den Losgewinnern diesmal erlassen würden. "Die amtlichen Gebühren für die Prüfung der Ehrvoraussetzungen - 40 Euro - und zehn Euro für die Eheurkunde können wir aber nicht erlassen."

Kommentare (2)

Wie kann ich mich für die Verlosung registrieren

Hallo! Die Verlosung findet laut Text während des Vier-Tore-Festes statt. "Die Teilnehmer müssten persönlich zur Verlosung am Standesamt am Friedländer Tor erscheinen und einen Trauungstermin fest zusagen." Viele Grüße, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion