RUSSLAND-BEZIEHUNGEN

Turbulenter Auftakt zur neuen Talk-Runde "Redezeit"

„Redezeit” lautet der Titel der neuen Veranstaltungsreihe des Nordkurier. Beim Auftakt ging es um die Frage, wie zerrüttet das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland ist.
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Unter dem Namen „Redezeit” werden auch zukünftig Nordkurier-Leser und andere Interessierte die Möglichkeit bekommen, mit Experten zu brisanten Themen ins Gespräch zu kommen.
Unter dem Namen „Redezeit” werden auch zukünftig Nordkurier-Leser und andere Interessierte die Möglichkeit bekommen, mit Experten zu brisanten Themen ins Gespräch zu kommen.
Neubrandenburg.

Wie zerrüttet ist das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland? Mit dieser Frage begann am Montagabend im Neubrandenburger Restaurant „Berlin” die neue Talkshow-Reihe „Redezeit” des Nordkurier. Und es ging turbulent und mit hitzigen Gemütern zur Sache: Auf dem Podium bekamen sich der ehemalige Bundestagsabgeordnete Werner Schulz (Grüne) und der Neubrandenburger Honorarprofessor Robby Scholz in die Haare.

Schulz hält den russischen Präsidenten Wladimir Putin für einen gefährlichen Autokraten, Scholz unterstreicht die gegenseitige Verantwortung für die derzeit frostigen diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und dem Westen. Die Mehrzahl der Zuschauer schlug sich auf Scholz' Seite, wie aus zahlreichen Anschlussfragen und Meinungsbeiträgen hervorging. Auch nach der Veranstaltung diskutierten die Teilnehmer bei Bier und Soljanka fleißig weiter.

Unter dem Namen „Redezeit” werden auch zukünftig Nordkurier-Leser und andere Interessierte die Möglichkeit bekommen, mit Experten zu brisanten Themen ins Gespräch zu kommen. In der nächsten Veranstaltung stellen wir die Frage: „Wer hat Angst vorm bösen Wolf?”

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neubrandenburg

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Kommentare (3)

...Nordsteam 1 und demnächst Nordsteam 2 russisches Erdgas preiswerter nach Deutschland bringt als über die Transitländer Ukraine und Polen (Durchleitungsgebühren) können wir die völkerrechtswidrige Russifizierung der Krim verkraften. Russland sprang für das Asylland Deutschland ein, Edward Snowden Asyl zu gewähren. So zerrüttet ist das Verhältnis nicht. Deutschland blickt nur noch nicht durch, wie gefährlich Russland wieder geworden ist. Wer glaubt, mit einer Großmacht könne man auf gleicher Augenhöhe sein, hat die letzten 70 Jahre Geschichte geschlafen.

so ein wichtiges Thema in rot/grüne Hände legen - D Zukunft liegt im Osten - von der Historie mal abgesehen und das zeichnet sich immer deutlicher ab - nix mit Zuwanderung und Migrationswunschdenken aus südlichen Ländern oder ,,transatlantischen Bündnissen,,

Warum um Himmels Willen immer noch dieses denglische Kauderwelsch? "Talk-Runde" was soll diese Vergewaltigung zweier souveräner Sprachen? Gilt das immer noch als "modern"? Welche Schwierigkeit stellt die Verwendung des deutschen Wortes "Gespräch" dar? Ist es nicht eindeutig? Ist es politisch nicht korrekt? Oder Vergangenheitsbelastet? Warum verwendet ihr Journalisten nicht vorbildhaft die eigene Sprache? Ist sie zu überwinden, wie das Deutsche ingesamt? Ist das der ungeschriebene Auftrag? Um den Job zu behalten?