MANN ÜBERFÄLLT MUTTER

Unbekannter drohte, Kind in Neubrandenburger Teich zu werfen

Der Täter drohte der Frau, ihren Sohn in einen Teich zu werfen, sollte sie ihm kein Geld geben. Als ein Zeuge aufmerksam wurde, flüchtete der Unbekannte vom Tatort.
Am Ihlenpool in der Neubrandenburger Oststadt sind am Sonntagnachmittag eine Mutter und ihr Kleinkind Opfer einer räuberischen Erpressung geworden.
Am Ihlenpool in der Neubrandenburger Oststadt sind am Sonntagnachmittag eine Mutter und ihr Kleinkind Opfer einer räuberischen Erpressung geworden. Mirko Hertrich
Neubrandenburg.

Am Ihlenpool in der Neubrandenburger Oststadt sind am Sonntagnachmittag eine Mutter und ihr Kleinkind Opfer einer räuberischen Erpressung geworden. Die 32-Jährige hielt sich gegen 14 Uhr mit ihrem ein Jahr alten Sohn am Ihlenpool auf, wie die Polizei mitteilte. Plötzlich wurde sie von einer unbekannten männlichen Person von hinten auf eine nahestehende Bank gezogen. Hier forderte der Tatverdächtige die Herausgabe von Bargeld und drohte das Kleinkind in den Ihlenpool-Teich zu werfen. Die Geschädigte hatte kein Bargeld bei sich, woraufhin der Täter der Geschädigten mit einem bislang unbekannten Gegenstand gegen den Kopf schlug. Anschließend versuchte er noch, eine brennende Zigarette im Gesicht der Frau auszudrücken. Die Geschädigte konnte laut Polizei rechtzeitig den Kopf wegdrehen, sodass es bei einer oberflächlichen Verletzung der Wange blieb.

Zum Glück für die Frau wurde aus einiger Entfernung ein Fahrradfahrer der gefährlichen Situation gewahr und rief dem Tatverdächtigen zu, dass er die Frau ihn ruhe lassen solle. Daraufhin flüchtete der Täter in Richtung Norma in der Ziolkowskistraße. Die 32-jährige Geschädigte wurde leicht verletzt und zur Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.

Die Neubrandenburger Kriminalpolizei bittet den unbekannten Mann auf dem Fahrrad, sowie weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben oder Hinweise machen können, sich zu melden bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Rufnummer 0395 5582 5224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

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Kommentare (3)

Das ist gut für die Wirtschaft, Infrastruktur, senkt die Arbeitslosenzahlen und bringt Sicherheit. Lasst alle Kriminellen jeglichen Couleur für das deutsche Gemeinwohl arbeiten und - nicht zu wenig - ihr seht doch wie es kriselt im Staate!

Oder abschieben

Da haben wir ja Glück, dass momentan zumindest laut der offiziellen Seite https://www.schwimmbadberlin.de/ alle Schwimmbäder und sonstige Badeanstalten geschlossen haben. Das bedeutet weniger Gelegenheiten für den Unbekannten Kinder ins Wasser zu werfen. Aber jetzt mal im Ernst: Eltern, bitte lasst eure Kinder in der Coronazeit nicht alleine nach draußen, ich habe das Gefühl, dass sich immer mehr seltsame Gestalten auf den Straßen tummeln, während wir normalen Menschen brav drin bleiben, wie es sich gehört um die Krise durchzustehen.