IN AUTO GELAUFEN

Unfallopfer vom Neubrandenburger Ring bleibt verschwunden

Mit blutenden Verletzungen flüchtete ein Mann vor gut 14 Tagen von einem Unfallort in Neubrandenburg. Seitdem ist der Unbekannte wie vom Erdboden verschluckt.
Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Die Wucht des Aufpralls bei dem Unfall auf dem Ring war so stark, dass die Frontscheibe barst.
Die Wucht des Aufpralls bei dem Unfall auf dem Ring war so stark, dass die Frontscheibe barst. Tobias Holtz
Neubrandenburg.

Knapp zwei Wochen nach einem Verkehrsunfall auf dem Friedrich-Engels-Ring bleibt das geflohene Opfer weiter verschwunden. Es gebe in dem Fall keinen neuen Sachstand, sagte eine Polizeisprecherin auf Nordkurier-Anfrage.

Auf Ring war am 29. August ein Fußgänger – ohne auf den Verkehr zu achten – auf die Fahrbahn gerannt und dort von einem Auto erfasst worden. Der Unfall ereignete sich vor dem Medienhaus des Nordkurier zwischen den Abfahrten Fritz-Reuter- und Rostocker Straße.

Unfallopfer floh wohl Richtung Oststadt

Nachdem der Mann von dem Fahrzeug erfasst worden war, hatte er sich berappelt und trotz blutender Wunde seine Flucht über den Wall fortgesetzt. Offenbar, weil er zuvor in der Nähe bei einem versuchten Fahrraddiebstahl ertappt worden war. Aber – an jenem Tag hatte niemand in Neubrandenburg oder wenigstens in dem infrage kommenden Gebiet rings um den Unfallort den Diebstahl eines Fahrrads angezeigt. Auf der Suche nach dem Verletzten blieb auch eine Nachfrage der Ermittler in der Notaufnahme des Klinikums ohne Erfolg.

Laut Aussage des Fahrers des Unfallwagens ist das Opfer zwischen 35 und 40 Jahre alt sowie von schlanker Statur. Nach dem jüngsten Bericht des Nordkuriers mit dieser Beschreibung hatte sich schriftlich eine Zeugin aus der Oststadt gemeldet, die an dem betreffenden Tag einen Mann mit blutenden Wunden an Kopf sowie einem Arm gesehen haben will, der in Richtung Kopernikusstraße lief. Danach verlor sie ihn aber aus den Augen.

Dass es sich bei dem Unfallopfer vermutlich um einen Neubrandenburger handelt, diesen Verdacht nährt auch das Ergebnis einer Absuche des näheren Unfallortes mit einem Spurenhund. Auf dem Wall fanden sich so viele Geruchsspuren des Mannes, dass der Hund keine konkrete Fährte aufnehmen konnte.

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Kommentare (1)

So langsam reicht´s. Seit 2 Wochen lese ich immer wieder davon. Er ist WEG und nicht auffindbar. Damit sollte es dann auch gut sein. Der NK tut ja gerade so als wenn es nichts anderes gibt. Für alle Fälle sollte man RTL kontaktieren (bitte melde Dich) oder auf das ZDF setzen (Aktenzeichen xy).