SYRER NOCH IMMER FREI

Unverständnis über Umgang mit Auto-Vandalen

Der Landtagsabgeordnete Manfred Dachner versteht nicht, warum ein psychisch kranker Straftäter aus Syrien nicht dort ist, wo er sein sollte. Für den Ex-Polizeichef ist klar. "Da kommt Frust auf."
Thomas Beigang Thomas Beigang
Anfang Februar hatte der Syrer in Neubrandenburg randaliert. Polizeidirektor a.D. Dachner (kleines Bild) versteht das Vorgehen nicht.
Anfang Februar hatte der Syrer in Neubrandenburg randaliert. Polizeidirektor a.D. Dachner (kleines Bild) versteht das Vorgehen nicht. Archiv/Jens Büttner
Neubrandenburg.

Der Fall eines tatverdächtigen 24-jährigen Mannes aus Syrien, der immer wieder Autos im Reitbahnviertel demoliert, bringt den ehemaligen Chef der Neubrandenburger Polizeidirektion Manfred Dachner auf die Palme. Der Polizeidirektor a.D. versteht nicht, dass der junge Mann nicht in sicheren Gewahrsam genommen wird. Es ist doch wahrscheinlich“, so Dachner am Dienstag zum Nordkurier, „dass der Mann weitere Straftaten begehen wird, weil er offensichtlich psychisch krank ist.“ Was müsse noch passieren, fragt der Neubrandenburger.

Der Tatverdächtige, der Anfang Februar an sieben Autos randaliert hatte und am Wochenende erneut zwei Fahrzeuge im Reitbahnviertel die Motorhauben beschädigte, wurde am 14. Februar nach einer Entscheidung des Landgerichts aus der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums in Neubrandenburg entlassen. Nach Einschätzung der Ärzte habe er an einer drogenbedingten Psychose gelitte. Ein weiterer Verbleib in der „Geschlossenen“ könne nach Ansicht des Gerichts nur dann gerechtfertigt bleiben, wenn von dem Mann zukünftig schwere Straftaten zu befürchten seien.

Sorge vor Lynchjustiz

Manfred Dachner, der nach dem Ende seiner aktiven Zeit in der Landespolizei in die Politik ging und seit 2011 als direkt gewählter Abgeordneter für die SPD im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns sitzt, blickt genau da nicht mehr durch. Man könne doch nicht in Kauf nehmen, entrüstet er sich, dass sich möglicherweise und wahrscheinlich noch mehr Autobesitzer in dem Kiez über beschädigte Fahrzeuge ärgern müssen.

Dachner fühlt auch mit seinen ehemaligen Kollegen mit. Wie müssen sich die Polizisten aus dem Neubrandenburger Hauptrevier fühlen, fragt er, wenn die immer wieder den selben Tatverdächtigen mit aufs Revier nehmen und ihn anschließend wieder laufen lassen müssen? „Da kommt Frust auf“, erinnert sich der Landtagsabgeordnete an die eigene aktive Zeit.

Bei den Neubrandenburger Polizeibeamten macht sich indes eine ganz andere Sorge breit: Was passiert eigentlich, wenn jemand im Reitbahnviertel den Mann zufällig auf der Straße sieht und erkennt? Müsse man nicht „Lynchjustiz“ befürchten, weil dem syrischen Tatverdächtigen dann vielleicht sogar Gewalt angetan werde von einem der Autobesitzer? Dann aber seien auch wieder die Polizisten gefragt.

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Kommentare (8)

Was wollen, die überhaupt in Deutschland ?, keiner kann mir das Schreiben

Die wollten das Haus und das Auto von Merkel und die Jüngeren den Profivertrag von Beckenbauer.

... noch zu wenige hier aufwachen und aktiv werden. Damit meine ich nun nicht Lynch Justiz, sondern Widerstand gegen das kaputte System. Meine Kreuze, bei der kommenden Wahl, werde ich einer Partei geben, welche einen evtl. besseren Plan hat...

Und, nein - die AFD sehe ich nicht als wirkliche Alternative. Hier müssen andere Menschen ans Werk!

Das Auto ist und bleibt nun mal des Deutschen liebstes Kind. Und wenn dann ein psychisch Kranker und dann noch ein Syrer( die hier schon genug Mist machen) das auch noch ungestraft beschädigt, da hört ja wohl jede Gutmenschlichkeit auf. Der gehört nach Syrien zurückgeschickt und zwar über's Mittelmeer so wie er ja wohl gekommen ist. Und nicht in einer geschlossenen Anstalt, denn die wird auch von unseren Steuern bezahlt. Wer bezahlt den Schaden am Auto ? Na klar, die Kaskoversicherung und im Gegenzug wird der Halter in den Beiträgen hochgestuft. Denn der arme Syrer hat ja kein Geld, da er nur von unserem Hartz 4 Geld lebt. Da ist es zu wünschen das es dunkel ist, wenn er von einem geschädigten Autobesitzer erkannt wird.

Ist denn der Leitenden Polizeidirektor im Ruhestand, jetzt plötzlich AfD Anhänger oder hat mal wieder die Seite gewechselt.- anstatt hier von Lynchjustiz zu faseln sollte er sich mit der Richterschelte etwas zurückhalten vor allem als Landtagsabgeordneter hat er kein Öl in Feuer zu gießen oder macht schon Wahlkampf für die SPD am rechten Rand oder so. Wenn die Justiz keine Gründe sieht die Person in die geschlossen Anstalt einzuweisen dann ist das für die Beamten so. Da kann man zwar die Faust in der Tasche ballen aber dafür gibt es die (manchmal) unabhängige Justiz. Übrigens können die Beamten auf sein Mitleid verzichten. Er hatte mal in der Oststadt zusammen mit dem Polizeipfarrer heißen Tee an die guten linken Gegendemonstranten ausgeteilt, während seine Beamten nichts bekamen und oben drein noch bespuckt und beworfen wurden auch mit halbvollen Teebechern aber das hat er schon wieder vergessen. Ich hätte mehr erwartet als so was, wo bleibt der Integrationshelfer Dachner oder ist es schon wieder vorbei. Er hatte doch erst dafür gestimmt das sogenannte Bootsflüchtlinge nach Neubrandenburg kommen sollen dabei kümmert er sich um die die hier sind einen D…

einer kranken Gesellschaft - der Krankheitsherd die eigene Regierung - D Verlierer der Globalisierung - sozial - politisch - ökonomisch - nicht zukunftsfähig

scheinheilig bedauern! Wie durchsichtig, gerade wenn es um Wählerstimmen geht.

Nicht nur solch ein Fall von Zerstörungswut durch einen "Gast" macht ärgerlich, sondern generell die Disziplin und das Verhalten, das ein Großteil dieser Menschen hier zeigt, ist einfach nicht zu akzeptieren und darf auch nicht geduldet werden, wenn wir das zivilisierte Zusammenleben unserer Gesellschaft erhalten wollen. Wer sich kriminell oder gewalttätig zeigt, sollte zur sofortigen Ausreise "gebeten"werden. Der Krieg in Syrien ist beendet und die Herren können für eine Familienzusammenführung in ihrem Herkunftsland sorgen, wo sie ihre Familie zurückgelassen haben, um ihren eigenen Kopf zu retten. Das Argument, es wären die Schwächsten gekommen, entspricht ohnehin nicht den Tatsachen, denn die Schwächsten mußten dort bleiben, weil sie zu schwach waren und die Stärksten sollten sich jetzt sputen, um ihr Land wieder aufzubauen, anstatt sich hier alimentieren zu lassen.