Verunglückter hatte Glück im Unglück

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Ursachen für Reitunfall noch unbekannt

Die Retter mussten bis zur Unglücksstelle 300 Meter zu Fuß zurücklegen.  
Die Retter mussten bis zur Unglücksstelle 300 Meter zu Fuß zurücklegen.
Felix Gadewolz

Ein Reiter aus dem Wald bei Burg Stargard hatte Glück im Unglück, dass die Retter ihn bergen konnten.

Auch einen Tag nach dem Reitunfall, den ein 62-jähriger Mann am Dienstagnachmittag im Wald zwischen Kreuzbuchhof und Dewitz erlitt, bleibt die Ursache für das Unglück unklar. Das sagte am Mittwoch eine Sprecherin der Polizei in Neubrandenburg. Zeugen hatten am Dienstag das herrenlose Pferd und wenig später den bewusstlosen Reiter entdeckt. Das Gelände war so unwegsam, der Rettungswagen konnte nicht bis zum Unglücksort gelangen, ein Rettungshubschrauber flog den Mann ins Neubrandenburger Klinikum.

Wie es auf Nachfrage bei der Polizei hieß, arbeiten die Spaziergänger und zufälligen Entdecker des Pferdes auf dem Reiterhof Gohrs in Burg Stargard und erkannten das Tier gleich als eines der ihrigen. Bekannt war ihnen ebenfalls, dass das Unglücksopfer seit dem Vormittag mit dem Pferd aus Burg Stargard unterwegs war. Der Unfall, heißt es bei der Polizei, kann sich so zwischen 10.30 Uhr und 16 Uhr zugetragen haben. „Riesenglück“ sei es gewesen, so die Polizei, dass der Mann entdeckt wurde.

Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr aus Burg Stargard war an der Rettung beteiligt, die Kameraden leisteten bei dem komplizierten Einsatz Tragehilfe. Weil der Waldweg zur Unglücksstelle zu schmal für das Rettungsfahrzeug war, mussten die Helfer die letzten 300 Meter zu Fuß zurücklegen.

Der seit 1991 existierende Reiterhof befindet sich am Ortsausgang von Burg Stargard in Richtung Teschendorf. Die Ranch erstreckt sich auf rund sechs Hektar Hoffläche und mehrere Hektar Weideland.