AUF BANDIDOS-GELÄNDE

Urteil nach Macheten-Attacke in Neubrandenburg gefallen

Im Prozess gegen den Mann, der im September vorm Vereinsheim des MC Bandidos in Neubrandenburg mit der Machete zugeschlagen hat, hat das Landgericht ein Urteil gefällt.
Der vorsitzende Richter Jochen Unterlöhner (Mitte) hat am Montag das Urteil im Prozess gegen den Machetenmann gesprochen.
Der vorsitzende Richter Jochen Unterlöhner (Mitte) hat am Montag das Urteil im Prozess gegen den Machetenmann gesprochen. Matthias Lanin
Neubrandenburg.

Nach dem Angriff mit einer Machete vor dem Vereinsheim des Bandidos MC in Neubrandenburg im September ist ein 39 Jahre alter Mann zu 4 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Neubrandenburg sah es als erwiesen an, dass Steffen S. einem Mann aufgelauert und dann mehrfach zugeschlagen hat.

Brutalität der Tat

Die Kammer hat am Montag, die Gefährlichkeit und die Brutalität der Tat betont. Für versuchten Totschlag wären jedoch bis zu 15 Jahre Gefängnis möglich gewesen, doch die psychischen Nebenwirkungen von Abnehmpillen, eine bei der Party erlittene Kopfverletzung und der Einfluss von Alkohol (1,4 Promille) habe sich strafmildernd ausgewirkt.

Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre Haft für den Angeklagten verlangt. Der 39-jährige Mann habe den Tod seines Opfers im Herbst 2018 "billigend in Kauf genommen", sagte Staatsanwalt Bernd Bethge am Montag vor der Urteilsverkündung.

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