POLIZEI

Verdächtige nach Messerstecherei in Neubrandenburg auf freiem Fuß

Anlass für eine Messerstecherei mit zwei Schwerverletzten in Neubrandenburg war offenbar ein lange schwelender Streit. Die Polizei fand indes die Tatwaffe.
Bild vom Tatort nach der Messerstecherei im Reitbahnviertel. Zwei Tatverdächtige konnten noch in Tatortnähe vorl&aum
Bild vom Tatort nach der Messerstecherei im Reitbahnviertel. Zwei Tatverdächtige konnten noch in Tatortnähe vorläufig in Gewahrsam genommen werden. Haftgründe sah die Staatsanwaltschaft nicht. Foto: Felix Gadewolz Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Nach der Messerattacke mit zwei Schwerverletzten in Neubrandenburg sind die Tatverdächtigen wieder auf freiem Fuß. Da keine Haftgründe gesehen sein worden, habe die Staatsanwaltschaft keine Haftanträge gestellt, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am Mittwoch auf Nordkurier-Anfage. Die beiden Tatverdächtigen im Alter von 21 und 24 Jahren waren am Montagabend in unmittelbarer Nähe zum Tatort in der Reitbahnstraße vorläufig festgenommen worden. Laut Polizei schweigen sie bislang zu den Vorwürfen.

Länger währender Streit

Die 44 und 38 Jahre alten Schwerverletzten sind weiter im Krankenhaus. Die beiden Männer hatten bei der Attacke Schnittverletzungen am Kopf erlitten. Die dritte betroffene Person war eine 41-Jährige, die mit Reizgas besprüht wurde. Alle Beteiligten sind laut Polizei syrischer Herkunft und kennen sich untereinander. Nach Aussagen der Geschädigten war dem Angriff ein Streit vorangegangen, der schon länger währte, wie die Sprecherin sagte. Ihren Worten nach wurde mittlerweile auch die Tatwaffe gefunden. Alkohol oder illegale Drogen spielten bei der Auseinandersetzung keine Rolle.

Aufgrund der Sprachbarriere hatten sich die Ermittlungen schwierig gestaltet. Alle Vernehmungen wurden mithilfe von Sprachmittlern durchgeführt.

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Kommentare (12)

Wer mit dieser Staatsanwaltschaft nicht einverstanden ist muss in Zukunft AFD wählen. So kann es nicht weiter gehen und ich möchte nicht, dass diese Leute mir über den Weg laufen und meine Familie gefährden. Laut Onlineumfrage fühlen sich 70 % in der Stadt nicht mehr sicher.

Maskenverweigerer oder Kritiker sollten ja Eurer Meinung nach nicht in Krankenhäusern behandelt werden.
Sollen unserer Gäste jetzt auch aus Ihren bequemen Krankenhausbetten geschmissen werden? Schließlich haben Sie sich ja auch vorsätzlich wider besseren Wissens mit ihren Dolchen gepikst. Eure Doppelmoral stinkt zum Himmel!

Also an KOI und Onyx: Was denkt Ihr, wird durch solche oberflächlichen, rassistischen und polemischen Kommentaren wie den euren besser? Antwort: nix. Der eine macht Werbung für die AFD - naja... Wenn ich in der AFD was zu sagen hätte und verzweifelt versuchen würde in die Mitte der Gesellschaft zu rücken, wären mir solche Kommentare ein Dorn im Auge - eher kontraproduktiv. Und zu Onyx: Im Krankenhaus liegen die Opfer einer Messerattacke. Die wollen Sie (aufgrund ihrer Nationalität?) rausschmeißen. Super Menschenbild, was Sie da pflegen. Sie sollten sich beide schämen!

Bob, mir geht es ja auch wie Ihnen. Neubrandenburg war bis 1989 das Zentrum von Partei und Stasi. Die echten Männer haben die Konsequenzen gezogen, der Rest hat sich versteckt. Alle guten Leute die hier nicht gebunden waren sind gegangen. Geblieben sind die alten Beamten und Ihre Kinder. Heute sitzt die Staatsanwaltschaft im Haus der Stasi, schauen runter auf das große Internierungslager. Leute wie sie haben nichts begriffen. Mir ist ein Rechter wie Höcke jedenfalls 1000 mal lieber, als dieses faule Pack was ich da grade in Broda gesehen habe. Die hätten wir nie in die Partei aufgenommen, die hätten sich alle im Arbeitslager wiedergefunden. Richtig ist aber, dass Worte allein nichts mehr bringen. Es fällt schon auf, dass jeder der es sich leisten kann massiv aufrüstet. Am Augustabad finden sie Mauern, da wäre Ulbricht stolz drauf, Sicherheitsanlagen ohne Ende und ich habe noch nie so viele Hunde gesehen wie in diesem Jahr. Dort fährt die Polizei übrigens auch regelmäßig Streife. Aber was ist mit den Leuten die neben diesen Migranten wohnen müssen? Was ist mit den Müttern, die vor Angst nicht mehr schlafen können?
Sie sollten sich schämen, dass Sie noch in den Spiegel schauen können, dass versteht kein Deutscher. Ok, wer keine Kinder hat wird die Angst dieser Frauen auch nie verstehen. Schämen Sie sich!!

... eines älteren, verbitterten und verängstigten Mannes, der wild um sich schlägt.

Nicht Mannes.. Nazis.. Ein alter verbitterter Nazi.

Wofür auch? Dafür, dass für mich alle Menschen gleich sind, egal in welchem Land sie geboren wurden? Das sucht sich niemand aus. Auch nicht, ob dort ein Krieg tobt und man flüchten muss, um sein Leben und/oder das Leben seiner Kinder zu retten. Ich dachte, gerade Ihre Generation würde das verstehen. Ich hab keine Ahnung, wen Sie da in Broda gesehen haben, aber Arbeitslager? Damit beweisen Sie nur, dass Sie nicht verstanden haben, wie unser Rechtssystem funktioniert. Wenn Sie in einer offenen, demokratischen Gesellschaft nicht klarkommen, warum nicht nach Nordkorea auswandern? Ihre Rente bekommen Sie doch trotzdem. Die wird übrigens auch von den Flüchtlingen erwirtschaftet, neben denen Sie nicht wohnen wollen. Und was soll dieses Phrasengedresche von " Müttern, die vor Angst nicht mehr schlafen können" Was kommt als Nächstes? "Rentner, die vor Wut platzen"?

ist jeder ein nazi der nicht mitschwimmt auf der gutmenschen multikulti welle

polennazi

bleiben die kommentare von simsumdumm und blödmansschädel

Völlig falsch Frau Kurierleser. Bei uns ist die Lage zum Glück noch ganz in Ordnung. Vor ein paar Monaten konnte ich bei unseren Freunden in Israel sehen, dass man sich ganz gut vor diesen Verbrechern schützen kann. Ich finde es aber nicht ganz so toll mit den hohen Mauern und dem vielen Stacheldraht. Und ich muss auch an die Leute denken die es sich nicht leisten können und in der Nähe dieser Leute wohnen. Da Sie selbst aber kein deutscher sind sollten Sie sich darum nicht kümmern, ich bin mir sicher, wir haben die Sache schnell wieder in Griff. Es ist nur eine kleine Gruppe die keine Kinder haben und den das Land deswegen gleichgültig ist. Mit den werden wir aber schnell fertig, siehe 1989, da waren wir auch erst wenige, dann ging es sehr schnell.

Es liegen keine Haftgründe vor ?

Da liegen zwei Schwerverletzte mit Schnittwunden am Kopf im Krankenhaus und die Staatsanwaltschaft hat keine Haftanträge gestellt ?

Sorry aber ich kann das nicht mehr nachvollziehen, hier läuft gewaltig was falsch.

Entweder das ist ernst gemeint (was schwer zu glauben ist, angesichts der Tat, die hier vorliegt) oder hier wird mit aller Macht darauf hingearbeitet, dass Neubrandenburg bei der nächsten Wahl die AFD wählen SOLL.

Mal ein Kommentar zum Artikel statt nur Beleidigungen, Klischees und Parteienwerbung.