1. MAI IN NEUBRANDENBURG

Verkehrsbehinderungen durch Mai-Feierlichkeiten

Am Feiertag ist wieder eine Menge los in Neubrandenburg. Die Polizei hat angekündigt, dass die Veranstaltungen nicht ohne Folgen für den Verkehr bleiben werden.
Sebastian Langer Sebastian Langer
Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos, 2. von links) und Seenplatten-Landrat Heiko Kärger (CDU, 2. von rechts) sind als Schirmherren beim Demokratiefest am Jahnsportforum dabei.
Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos, 2. von links) und Seenplatten-Landrat Heiko Kärger (CDU, 2. von rechts) sind als Schirmherren beim Demokratiefest am Jahnsportforum dabei.
Neubrandenburg.

Der „Tag der Arbeit” wird in Neubrandenburg viel Arbeit auch für Polizeibeamte bringen. Zum 9. Demokratiefest des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Jahnsportforum (10 bis 15 Uhr) und zum Maifest der Alternative für Deutschland (AfD) auf dem Marktplatz (ab 10 Uhr) ist die Polizeiinspektion Neubrandenburg präsent – mit „eigenen und unterstellten Kräften”, wie es im Vorfeld hieß. Außerdem hat das linke "Bündnis für einen kämpferischen 1. Mai" für 10.30 Uhr zu einer Demonstration vom Rathaus bis zum Marktplatz aufgerufen.

Auch für den Verkehr in der Stadt hat das Auswirkungen. Die Polizei rechnet damit, dass es wegen der Veranstaltungen den ganzen Tag lang zu Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen im Stadtgebiet kommen wird. Man sei bemüht, die Einschränkungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Am 1. Mai ist die Polizei in Neubrandenburg telefonisch unter der Nummer 0395 5582-5003/-5007 für Bürgeranfragen erreichbar. Aktuelle Informationen soll es auch über den Twitterkanal der Polizei (@PolizeiMSE) geben.

Komning stichelt gegen Amthor

Der DGB hatte das traditionelle Demokratiefest am 1. Mai auf den Parkplatz an der Stadthalle verlegt – und alle Parteien waren gefolgt, wenn auch zum Teil mit Bauchschmerzen. Damit wurde die Konsequenz aus der Entscheidung der Stadt getroffen, die neben dem DGB auch der AfD die Nutzung eines Teils der Marktfläche für ein Maifest genehmigt hatte. Beide Veranstalter hatten zeitgleich ihr Interesse am zentralen Platz der Stadt angemeldet

Bei der AfD stieß das Vorgehen auf Kritik. Die Altparteien würden ihren Ausgrenzungskurs gegen die AfD fortsetzen, sagte Landesvorsitzender Leif-Erik Holm. Der Neubrandenburger AfD-Bundestagsabgeordnete Enrico Komning stichelte vor allem gegen seinen Parlamentskollegen Philipp Amthor (CDU) und dessen Partei. „Dass die CDU sich hier lieber in ein Boot mit der Linkspartei setzt, als alle Bürger an Bord zu holen, sagt eigentlich alles. Immerhin wissen wir jetzt, was vom angeblich so konservativen Philipp Amthor und seinem konservativen Kreis zu halten ist.“

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