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Vermisste 14-Jährige ist wieder da

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Patrick Seeger

Seit vergangenen Dienstag wurde die Schülerin aus Neuenkirchen vermisst. Nun konnte die Polizei endlich Entwarnung geben.

Der Sonnabend war gerade zehn Minuten alt, als für das Mädchen aus dem Ort bei Neubrandenburg eine tagelange Odyssee zu Ende ging. Nachdem Anwohner der Ihlenfelder Vorstadt in Neubrandenburg der Polizei einen Hinweis gegeben haben, konnte die 14-Jährige aufgegriffen werden. Derzeit ist die Schülerin zur Behandlung im Klinikum Neubrandenburg. Wie es ihr geht, dazu war am Sonnabendabend vom Klinikum keine Auskunft zu bekommen. 

Auch von der Polizei können gegenwärtig keine weiteren Auskünfte gegeben werden. Erst solle der Familie die nötige Zeit gegeben werden, um die vergangenen Tage zu verarbeiten. Nach gut 80 Stunden, in denen das Mädchen weg war, können sich jetzt alle freuen, wieder vereint zu sein.

Spur führte zum Reitbahnsee

"Ich bin erleichtert, dass das Mädchen gefunden wurde", sagte der Bürgermeister der Heimatgemeinde Neuenkirchen, Horst Ritschel. Er habe in den zurückliegenden Tagen immer wieder überlegt, wie Hilfe für die Familie aussehen könnte. "Wenn wir gewusst hätten, wo wir suchen können, dann hätten wir Helfer und die Suche organisiert", sagte er.

Auch dem Schulleiter des Einsteingymnasiums, Dietmar Kittler, ist nach dem Auffinden der 14-Jährigen ein Stein vom Herzen gefallen. "Ich bin erleichtert, dass sie gefunden wurde", sagte er.

Petra Schumacher, Zugführerin der DRK-Rettungshundestaffel Mecklenburg-Strelitz ist froh, dass dieser Vermisstenfall so ein glimpfliches Ende nahm. Die Frauen und Männer der Rettungshundestaffel hatten gleich nach dem Verschwinden mit ihren Hunden nach der Vermissten gesucht. Ein so genannter Mantrailer von der DRK- Rettungshundestaffel Greifswald hatte die Suchenden bis zum Reitbahnsee geführt, dann aber die Spur verloren. Solche besonders ausgebildeten Hunde können Gegensatz zu normalen Fährtenhunden auch noch nach längerer Zeit die Gerüche von gesuchten Personen aufnehmen.

Großes Dankeschön der Polizei

Nach einem Zwischenfall mit einem Lehrer war das Mädchen Hals über Kopf getürmt und hatte das Gelände des Albert-Einstein-Gymnasiums verlassen. Seitdem suchten Eltern, Freunde, Bekannte und die Polizei nach dem Mädchen. Aushänge hingen überall in der Stadt, Fotos wurden in allen Medien veröffentlicht, die Mutter wandte sich sogar mit einem Brief an ihre verschwundene Tochter.

Die Polizei bedankt sich bei allen Bürgern, die in den vergangenen Tagen Hinweise zum Aufenthalt des Mädchen gegeben haben.

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