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Viele Firmen wollen auf Flugplatz Trollenhagen

Auch Ambulanz-Flugzeuge landen durchaus in Neubrandenburg, wie die Nachtaufnahme aus dem Jahr 2013 zeigt. Das Klinikum nutzt den Flugplatz sehr rege. 
Auch Ambulanz-Flugzeuge landen durchaus in Neubrandenburg, wie die Nachtaufnahme aus dem Jahr 2013 zeigt. Das Klinikum nutzt den Flugplatz sehr rege. 
Viktor Harsch

Fast 40 Unternehmen interessieren sich für den ehemaligen Fliegerhorst Trollenhagen als Gewerbestandort. Im Januar gibt es eine Begehung. 

Laut Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK), hat die Wirtschaft der Region jetzt auf einer IHK-Veranstaltung ein eindeutiges Signal für den Erhalt des Flughafens gesetzt. Dabei dürfe man aber keine falschen Vorstellungen haben: Keine Firma nutze den Luftweg groß für Transporte von Produkten. Dennoch sei er fest in den Alltag von Firmen integriert. Ein Landwirt begutachte beispielsweise  seine Flächen aus der Luft. Bei der Weber Maschinenbau GmbH werden Kunden eingeflogen, um fertige Maschinen abzunehmen. Die Standorte der Weber-Werke würden deshalb auch nach dem Kriterium ausgewählt, wo sich ein Flughafen in der Nähe befindet.

Eine Befragung der IHK-Mitglieder habe ergeben, dass sich 39 regionale Unternehmen für eine Ansiedlung auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes interessieren. Mit ihnen soll es im Januar eine Begehung der Flächen geben, so Hartmut Röder, Geschäftsführer der GKU Standortentwicklung GmbH, die gemeinsam mit der Gemeinde Trollenhagen die ehemaligen Bundeswehrflächen entwickeln will.

Die Zukunft des Flughafens scheint vorerst gesichert. Voraussetzung dafür war die Entscheidung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), dass sie die Fläche des Flughafens nicht unbedingt verkaufen muss, sondern auch günstig an die Flughafengesellschaft Neubrandenburg Trollenhagen verpachten kann. Der Flughafen soll künftig auch zum „Verkehrslandeplatz“ herabgestuft werden, auf diese Weise entfallen einige teure Standards.

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Kommentare (1)

Kann mir nicht vorstellen das die Firmen dafür aufkommen wollen. Wer den Flughafen möchte soll auch die Kosten tragen und nicht die Kunden der neusw oder der Steuerzahler.