Nahversorgung

Volksbank verabschiedet sich aus Rosenow

Nach Jahrzehnten vor Ort ist es aus und vorbei. Die Volksbank Vorpommern zieht sich aus Rosenow zurück. Ein kleines, aber wichtiges Überbleibsel lässt sie aber da.
Am 30. Juni gehen in der Volksbank-Geschäftsstelle in Rosenow ein letztes Mal die Türen für die Kunden auf. Dan
Am 30. Juni gehen in der Volksbank-Geschäftsstelle in Rosenow ein letztes Mal die Türen für die Kunden auf. Danach wird es im Dorf nur noch einen Service-Punkt geben, allerdings nicht an gleicher Stelle. Danilo Vitense
Rosenow

Die Volksbank Vorpommern wird ihre Niederlassung in Rosenow bei Altentreptow zum 30. Juni schließen. Aus Sicht des Vorstands führte an dieser Entscheidung aus betriebswirtschaftlichen Gründen kein Weg mehr vorbei. Das ergab eine Nachfrage des Nordkurier.

Geldautomat zieht um

So teilt Vorstandssprecher Michael Hietkamp unter anderem schriftlich mit, dass Geschäftsstellen eine bestimmte Größe haben müssen, damit sich der Einsatz von Mitarbeitern betriebswirtschaftlich rechnet. Im Fall von Rosenow als kleinste der 14 Geschäftsstellen sei das jedoch nicht gegeben. „Zunächst sicherten wir eine Betreuung nur noch an den beiden langen Wochentagen Dienstag und Donnerstag. Um im Sinne unserer Mitglieder und Kunden den eigentlich erforderlichen ‚scharfen Schnitt‘ nicht schon früher vornehmen zu müssen“, so Hietkamp.

Doch was kommt nach der Schließung auf die Kunden zu, von denen es nach Angaben der Volksbank etwa 1000 in Rosenow gibt? Ganz mit leeren Händen werden sie ab 1. Juli nicht dastehen. Ein Geldautomat und ein Kontoauszugsdrucker bleiben ihnen erhalten, jedoch nicht an gleicher Stelle. Ende Juni werden die Geräte aus der Geschäftsstelle ausgebaut und rund 20 Meter weiterziehen an einen neuen Standort, ist in Erfahrung zu bringen. Die Betreuung sowohl für Privatkunden als auch für gewerbliche Kunden werde fortan in der Altentreptower Hauptgeschäftsstelle sichergestellt.

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