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An insgesamt zehn Tagen soll im kommenden Jahr das 777-jährige Stadtjubiläum gefeiert werden. Geplant sind vielfältige kulturelle Veranstaltungen, die an die Vergangenheit von Altentreptow erinnern, das Leben heute präsentieren und die die Zukunft anvisieren. Tim Prahle
777-Jahrfeier

Vorbereitungen für Treptower Stadtgeburtstag laufen

Die 777-Jahrfeier von Altentreptow soll das Event des Jahres 2022 für die Menschen in der Region werden. Trotz der unsicheren Lage wird im Rathaus schon fleißig geplant.
Altentreptow

Was hatte sich die Stadt 2020 nicht alles vorgenommen, um das 775-jährige Jubiläum von Altentreptow gebührend zu feiern: Großer Festumzug mit Vereinen und Schulklassen, Stadtvertretersitzung in historischem Zwirn, rekordverdächtige Kaffeetafel auf dem Markt, ein Showprogramm der Extraklasse am Klosterberg. Es versprach, ein Fest zu werden, an das sich alle noch lange erinnern sollten – wäre nicht die Corona dazwischen gekommen. Schweren Herzens wurde der Stadtgeburtstag um zwei Jahre auf das 2022 verschoben, in der Hoffnung, die Pandemie dann weitgehend überstanden zu haben. Doch dieses vermaledeite Virus mitsamt seinen Varianten ist leider immer noch unter uns. Wie aus dem Rathaus zu erfahren war, lässt man sich davon allerdings nicht beirren und blickt stattdessen optimistisch auf die geplanten Feierlichkeiten.

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Langes Festwochenende geplant

Zum Auftakt des 777-jährigen Jubiläums soll es vom 24. bis 26. Juni ein langes Festwochenende geben, das sich auf dem weitläufigen Klosterberg-Gelände und rund um die St. Petrikirche herum abspielen wird. „In der Woche danach wird es jeden Tag weitere kulturelle Veranstaltungen und Überraschungsaktionen an unterschiedlichen Standorten in der Stadt geben, die wir gemeinsam mit den Vereinen, Händlern, Gastronomen, Schulen sowie ansässigen Unternehmen umsetzen wollen. Getreu dem Motto ,Von den Altentreptowern für die Altentreptower‘. Näheres wird aber noch nicht verraten“, macht es die Sachbearbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und Tourismus, Ricarda Heibel, spannend. Fest steht zumindest schon jetzt, dass das einst auf Initiative der Wählergemeinschaft ins Leben gerufene Kotelmannfest den Abschluss der Jubiläums-Sause bilden wird. „Auch wenn das Rahmenprogramm für die Feierlichkeiten schon soweit steht, sind wir trotzdem weiterhin offen für Anregungen oder Ideen von Bürgern, die gerne daran mitwirken möchten“, betont Heibel.

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Natürlich ist die Ausrichtung so eines besonderen Anlasses nicht zum Nulltarif zu haben. Nach dem jüngsten Finanzierungsplan der Verwaltung werden die Gesamtausgaben bei ungefähr 83.400 Euro liegen. Rund 67.100 Euro hat die Stadt derzeit als Eigenanteil eingeplant, um Technik, Kostüme, Dekoration, Catering und Co. bezahlen zu können. Die fälligen Personalausgaben würden demnach komplett von der Stadt getragen. Falls es in Sachen City-Manager grünes Licht geben sollte, winken außerdem 10.000 Euro vom Landesförderinstitut in Schwerin. Einen weiteren Zuschuss in Höhe von 5000 Euro könnte es über die Zuwendungsrichtlinie des Amtes geben, sofern der Amtsausschuss dem vorliegenden Antrag der Verwaltung zustimmt.

Stadt setzt auch auf Spenden

Darüber hinaus setzt die Stadt auf Spenden. Immerhin waren bis Mitte November auf diesem Weg knapp 1300 Euro zusammengekommen. Bürgermeisterin Claudia Ellgoth hatte deshalb in der November-Ausgabe vom Amtskurier die Altentreptower erneut um Mithilfe gebeten. „Um sowohl die Stadt, als auch die Festorte gebührend zu gestalten, benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung. Hier zählt jeder Cent! Spenden Sie 777 Cent (oder auch gern etwas mehr) für die Schönheit Ihrer Stadt zum Jubiläum!“, heißt es in dem Aufruf.

Wer sich beteiligen möchte, findet die genaue Bankverbindung auch über den Internetauftritt der Stadt. Eventuelle Rückfragen dazu beantwortet die Sachbearbeiterin für den Bereich Kasse, Marianne Bohl, telefonisch unter 03961 2551231. Gerne würde die Stadt zudem die Namen der Spender im Internet veröffentlichen. „Wer dies nicht wünscht, muss es uns nur mitteilen“, meint die Rathauschefin. Dann bleiben die Spender für die Öffentlichkeit anonym.

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