ANTRAG ABGELEHNT

Vorerst keine Hundewiese am Klosterberg

Eine Stadtvertreterin hatte angeregt, auf dem weitläufigen Klosterberg-Areal eine bestimmte Fläche als Hundewiese auszuweisen. Doch der Antrag fand keine Zustimmung.
Ob es am Klosterberg künftig eine extra Hundewiese geben wird, liegt in den Händen des neu gegründeten Klosterb
Ob es am Klosterberg künftig eine extra Hundewiese geben wird, liegt in den Händen des neu gegründeten Klosterbergbeirates. (Symbolfoto) Rainer Jensen
Altentreptow ·

Dass die aufgestellten Hundetoiletten kein Garant für ein sauberes Verhalten aller Hundebesitzer sind, mussten die Altentreptower in der Vergangenheit bereits mehrfach erfahren. Denn trotzdem liegen entlang der beliebten Gassi-Strecken zahlreiche Tretminen. Manche Hundehalter gehen unbeirrt weiter, nachdem Bello sein Häufchen auf den Gehweg gesetzt hat oder ignorieren es, wenn der Liebling die öffentliche Rasenfläche als Klo benutzt.

Um wenigstens die freigewordenen Flächen am Klosterberg in Zukunft dauerhaft sauber zu halten, hatte Stadtvertreterin Silva Keitsch (CDU) vorgeschlagen, eventuell auch in Abstimmung mit dem ansässigen Tierheim, einen konkreten Bereich als Hundewiese auszuweisen. „Wenn durch diverse Schilder darauf hingewiesen wird, besteht keine Gefahr, dass Eltern mit ihren Kindern oder Kita-Gruppen dort aus Versehen spielen“, begründete Keitsch ihre eingereichten Anträge auf der Stadtvertretersitzung. Für die Beschilderung und zusätzliche Abfallbehälter mit Kotbeutelspender sollten deshalb auch entsprechende Mittel in die Haushaltssatzung für 2022 eingestellt werden.

Entscheidung soll Klosterbergbeirat treffen

Doch bei den anderen Stadtvertretern fand diese Idee so gar keinen Anklang. „Das ist eine Entscheidung, die wir dem neuen Klosterbergbeirat überlassen sollten. Wenn wir den Mitgliedern vorgeben, wo eine solche Hundewiese entstehen soll, schränken wir ihre Planungen zur Umgestaltung des Areal von vornherein ein. Wir können es ihnen höchstens als Anregung mit auf den Weg geben“, argumentierte Roman Krepelin (Wählergemeinschaft/SPD). Christine Reinitz-Schumacher (CDU) teilte diesen Standpunkt und regte zudem an, mal darüber nachzudenken, eventuell nicht nur eine Hundewiese, sondern einen richtigen Hundesportplatz in Altentreptow zu etablieren.

Die finanziellen Mittel, um derartige Maßnahme am Klosterberg umsetzen, würden ohnehin in den nächsten Haushalt mit aufgenommen, betonte Mirko Renger (Wählergemeinschaft/SPD). „Ich sehe deswegen keine Notwendigkeit, zusätzliche Beschlüsse in dieser Richtung zu fassen.“ Und tatsächlich stimmten am Ende alle Stadtvertreter, mit Ausnahme von Silva Keitsch, wie so oft gegen die Anträge.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Altentreptow

zur Homepage

Kommentare (2)

🤡🤮

Es geht nichts über Situationskomik. Bei Facebook oder Youtube wäre sowas warscheinlich im KI-Filter hängen geblieben.