BÜRGERMEISTERWAHL 2021

Wahlausschuss bestätigt Friedländer Kandidaten

Nachdem sich in den vergangenen zwei Monaten nach und nach mehr Kandidaten zu ihrem Interesse am Bürgermeisteramt bekannt haben, wurden sie nun auch offiziell bestätigt.
Im Volkshaus tagte der Wahlausschuss, um die Wahlvorschläge zur Bürgermeisterwahl in Friedland zu entscheiden.
Im Volkshaus tagte der Wahlausschuss, um die Wahlvorschläge zur Bürgermeisterwahl in Friedland zu entscheiden. Tim Prahle
Friedland ·

Der Friedländer Wahlausschuss hat alle sechs Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Friedland am 25. April bestätigt. Mit diesem formalen wie wichtigen Akt können sich Marcel Thormann (CDU), Frank Nieswandt (Linke), Steffen Rauschenbach (SPD), Matthias Noack (Freie Wählergemeinschaft Friedland) sowie Hannes Fischer und Michael Fiedler (beide Einzelbewerber) nun voll auf den Wahlkampf konzentrieren. Schon zu Beginn der Sitzung im Volkshaus am Montagabend hob Wahlausschussvorsitzende Rita Maske hervor, dass sich der Abend etwas umfangreicher gestalten werde als bei vergangenen Bürgermeisterwahlen. In der Vergangenheit hatte es lediglich zwei Bewerber um den Sitz im Rathaus gegeben. Nun, da der langjährige Amtsinhaber Wilfried Block nicht mehr antritt, rechnen sich gleich mehrere Bewerber gute Chancen aus. Neben diesen verfolgten noch etwa 20 weitere Gäste die Prozedur.

Gleich eine ganze Masse an Unterlagen mussten die Interessenten zuvor bei der Verwaltung eingereicht werden. Das Gesundheitszeugnis, das Führungszeugnis und die Erklärungen, für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzutreten und in „geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen“ zu leben, waren dabei ebenso wichtig wie Angaben zur früheren Mitarbeit beim Ministerium für Staatssicherheit.

Michael Fiedler etwa diente nach eigenen als Kraftfahrer beim Wachregiment. Zwar sind die Kandidaten zur Angabe verpflichtet, aber sie sind kein Grund, jemanden von der Wahl auszuschließen. In der Vorprüfung seien keine formellen Mängel bei den Bewerbungen entdeckt worden, der fünfköpfige aus Ehrenamtlichen bestehende Ausschuss nahm sich jeden der sechs Bewerber einzeln vor. Nach einer guten halben Stunde und nach Durcharbeit aller Unterlagen ließ der Wahlausschuss alle sechs Wahlvorschläge einstimmig zu. Rein formell kann die Gemeindewahlleitung noch bis zum 11. März Beschwerde gegen die Zulassungen einlegen. Ein solches Vorgehen gilt jedoch als sehr unwahrscheinlich.

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