TROCKENHEIT

Waldbrandgefahr in Altentreptow nimmt stetig zu

Nach den vergangenen beiden Sommern schwelt die Furcht vor erneuten Waldbränden. Noch ist die Gefahr gering. Etwas Regen wäre trotzdem nicht schlecht.
Noch gilt Waldbrandgefahrenstufe 2.
Noch gilt Waldbrandgefahrenstufe 2. Kai Horstmann
Altentreptow.

Während sich viele über das Badewetter freuen, ist die anhaltende Trockenheit eine Gefahr für Wald und Flur; die Waldbrandwarnstufe in den Forstämtern Stavenhagen und Neubrandenburg ist aktuell auf 2. Bisher blieb Regen weitgehend aus. Laut Wetterprognose soll es in den kommenden Tagen auch dabei bleiben.

Risiko eines Waldbrandes ist noch gering

Deshalb hat das Forstamt Stavenhagen, das auch für die Wälder rund um Altentreptow zuständig ist, die Waldbrandgefahrenstufe bereits am vergangenen Wochenende auf zwei heraufgesetzt und verfährt seitdem im Bereitschaftsdienst.

Zwar ist das Risiko eines Waldbrandes, wie er im vergangenen Jahr tagelang bei Lübtheen wütete, immer noch gering, wie Altentreptows Revierleiter, Burghardt Schülke, sagt. Aber Vorsicht sei trotzdem geboten. So darf im Wald und bis 50 Meter davon kein Feuer entzündet werden. Wer in Wald und Flur unterwegs ist, sollte zudem nicht rauchen und keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto werfen. Auch ist das Befahren von nicht öffentlichen Waldwegen und das Parken von Fahrzeugen auf Waldwegen und trockenen Wiesen zu unterlassen. Nach Angaben der Landesforst lassen sich nur ein bis drei Prozent der Waldbrände in Deutschland auf natürliche Ursachen wie Blitzeinschläge zurückführen. In den meisten Fällen werden sie durch fahrlässiges Verhalten ausgelöst.

Vermutlich werde schon in den kommenden Tagen Stufe 3 erreicht, so Revierleiter Schülke. Wenn es denn weiterhin so trocken bleibt.

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