AUSGANGSSPERRE

Warum dürfen wir uns nicht mehr frei bewegen?

Zum zweiten Mal werden Bürger im Landkreis MSE zum abendlichen Daheimbleiben verdonnert. Ob die vorherige Ausgangssperre etwas gebracht hat, weiß aber offenbar niemand so genau.
Spaziergang am Abend – für viele Bürger im Landkreis Seenplatte vorerst passé.
Spaziergang am Abend – für viele Bürger im Landkreis Seenplatte vorerst passé. Simone Schamann
Neubrandenburg ·

Abstand halten, Händewaschen, Maske tragen: Für fast alle Menschen in MV und ganz Deutschland ist das inzwischen Routine. Ausgangssperren sind da sehr viel gewöhnungsbedürftiger, stellen sie doch einen tiefen Eingriff in die Freiheit des Einzelnen dar.

Eine Auswertung der ersten Ausgangssperre gab es nicht

Da vertraut man als Bürger darauf, dass die Wirkung einer solch drastischen Maßnahme – immerhin kollektiver abendlicher Hausarrest – ausreichend belegt ist. Der Nordkurier fragte beim Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nach, mit welcher genauen Begründung die neuerlichen Ausgangsbeschränkungen in Teilen der Seenplatte erlassen wurden. Sicherlich, weil die erste Ausgangssperre im Januar 2021 einen durchschlagenden Effekt hatte?

Überraschenderweise weiß man das im Landratsamt nicht genau. „Eine wissenschaftliche Auswertung im Auftrag des Landkreises MSE ist nicht erfolgt“, räumt Sprecherin Tilla Steinbach ein. Aber: „Es konnte festgestellt werden, dass mit den geltenden Einschränkungen sukzessive die Inzidenzwerte am Jahresanfang zurückgegangen sind.“ Und das hatte definitiv mit der Ausgangssperre zwischen 21 und 6 Uhr zu tun? Woher weiß man das, wenn die Wirkung gar nicht untersucht wurde? Antwort: „Siehe oben.“ Ja, aber da steht doch, dass es keine Auswertung gab...

Mehr lesen: Grüne kritisieren Ausgangssperre in Teilen der Seenplatte

Welche Begegnungen sollen eigentlich vermieden werden?

Andere Frage: Welche Art von Begegnungen/Kontakten/Menschenansammlungen will der Landkreis eigentlich ganz konkret mit der erneuten Ausgangssperre vermeiden? Können Sie bitte Beispiele nennen? Sooooo viele Menschen trifft man ja in aller Regel nicht, wenn man beispielsweise in Neubrandenburg am späten Abend oder gar nachts noch mal vor die Tür geht.

Steinbach im Namen des Landkreises: „Bei der Ausgangsbeschränkung werden vorwiegend Begegnungen im Familien-Bekannten-und Freundeskreis eingeschränkt.“ Gibt es denn Hinweise, dass im Landkreis MSE (47 Einwohner pro Quadratkilometer) derartige Begegnungen zwischen 21 und 6 Uhr die Inzidenzwerte in die Höhe getrieben haben? „Aufgrund des wärmeren Wetters ist zu beobachten, dass auch in den Abendstunden private Treffen (im Rahmen der zulässigen Kontaktbeschränkungen) stattfinden. Diese vermehrten Familien-Bekannten-und Freundes-Besuche führen dazu, dass sich das Corona-Virus weiter verbreitet“, so Steinbach.

Angesichts der winterlichen Episode mit Schneesturm und Minusgraden, die der Nordosten gerade hinter sich hat, überrascht diese Antwort – aber sie geht ja noch weiter: „Außerdem ist die britische Coronavirusmutation um ein vielfaches ansteckender, weshalb bei einem Corona-Fall häufig anschließend weitere oder alle Mitglieder der Familie betroffen sind. Die britische Coronavirusmutation ist zu einem Großteil bei den Corona-Fällen nachweisbar und daher stark vertreten.“

Auch Schwesigs Sprecher druckst herum

Der Landkreis MSE verweist in seiner Begründung für die neuerliche Ausgangssperre auch auf die aktuelle Corona-Landesverordnung. Dort wird in §13 geregelt, dass die Behörden ab einem Inzidenzwert von mindestens 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen Ausgangsbeschränkungen verhängen können. Frage an Andreas Timm, Sprecher von Ministerpräsidentin Schwesig (SPD): Wurden seitens des Landes die Effekte vorheriger Ausgangssperren ausgewertet, bevor den Bürgern auf Grundlage der Landesverordnung erneut der abendliche Ausgang verboten wurde?

Antwort: nein. Der Regierungssprecher formuliert es ein bisschen anders: „Eine trennscharfe Analyse der Wirkung einzelner Schutzmaßnahmen dürfte kaum möglich sein. Es spricht einiges dafür, dass die erste Ausgangssperre im Kreis Mecklenburgische Seenplatte – in Kombination mit anderen Maßnahmen – die gewünschte Wirkung erzielt hat.“ Die Inzidenzen im Landkreis MSE seien im Zeitraum zwischen Start (07. Januar) und Aufhebung (01. Februar) der ersten Ausgangssperre „überproportional“ zurückgegangen – von 220 auf 130.

Im Seenplatte-Kreis lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag, dem Tag vor Beginn der neuerlichen Ausgangssperre, bei 161,6. Die Einschränkungen gelten für die Städte Neustrelitz und Neubrandenburg sowie für die Ämter Mecklenburgische Kleinseenplatte, Neverin, Stargarder Land, Stavenhagen, Malchin am Kummerower See und Woldegk.

Mehr lesen: Warum schießt die Inzidenz der Seenplatte so nach oben?

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Kommentare (43)

Hey da kann sich die afd wählende Jugend schon mal einen Eindruck verschaffen wie sich das in Etwa anfühlt wenn die Kriegspflicht wieder eingeführt wird. Dann ist vorbei mit Party den um 5 uhr trommelt der Spiess der Saufkompanie zum Marsch. Generell verstehe ich die Aufregung nicht, Deutsche lassen sich doch grundsätzlich mit Vergnügen bevormunden. Zumindest von kleingeistigen Despoten, Diktatoren, Lesben und Dackelliebhaber.

Dann sind sie Rassist

Nö. (meist ideologischen Charakter tragende, zur Rechtfertigung von Rassendiskriminierung, Kolonialismus o. Ä. entwickelte) Lehre, Theorie, nach der Menschen bzw. Bevölkerungsgruppen mit bestimmten biologischen oder ethnisch-kulturellen Merkmalen anderen von Natur aus über- bzw. unterlegen sein sollen. Das habe ich für Sie mal aus dem Duden kopiert, den sie ruhig mal zur Hand nehmen sollten. Rassismus hat nichts mit Hass gegen anders Denkende zutun sondern, wie der Name schon sagt, mit Hass gegen eine oder mehrere Person einer bestimmten Rasse.

Sie lieben nur sich und ihresgleichen. Und PS für mich brauchen sie nichts raus zu suchen.

Ob die Maul- und Klauenseuche 1982 im Kreis Anklam auch durch damalige Freiheitseinschränkungen bei den Bürgern beendet werden konnte, weiß man nicht. Zumindest gab es bei den Mitarbeitern in den Ställen weder MNS noch Abstandsregeln zu den gefährdeten Tieren. Wenn es nicht um das Grundgesetz ginge, könnte man über die moderne Inzidenzanbetung schmunzeln.
[Lesehinweis d. Red.: https://www.nordkurier.de/anklam/so-erfolgreich-war-die-ddr-bei-der-virusbekaempfung-im-raum-anklam-1143092004.html ]

Also als jemand der 1966,1976 und 1982 in Ducherow dabei war.....das ist nicht zu vergleichen.Damals waren alle zufrieden wenn die Versorgung klattt und das hat sie.Und ich bin um die schriftlichen Abschlußprüfungen rumgekommen....

Wie sagte Backhaus, im Zusammenhang mit der ersten Vogelgrippe?
Wenn sich die Geflügelhalter nicht an die Weisung zur Einstallungspflicht halten, werden wir ihnen zeigen wer die Macht hat! So ist es auch jetzt.

Die Werte gingen von 200 auf 130 runter.

Ja die Maßnahmen damals waren drastischer...Da lagen die Seuchenschutzmatten auf den Zufahrten etc. Vor allem wurde entschieden nach medizinischem Rat gehandelt und nicht ewig diskutiert. Deswegen hat es auch funktioniert.

..MKS Ausbrüche

ein Diktator muss her. Nur ob es die Erichs oder ein Kaiser sein dar, muss noch ausgeknobelt werden.

Wer allein vor 21 Uhr einen "Abendspaziergang" macht, sollte bunte Heliumballons mitnehmen?

Seltsam. Und vor allem "DRASTISCH"!

Und die Dame sieht dabei sehr glücklich gar zufrieden aus.

Das Bild zu dem Artikel ist wirklich selten dämlich, das ändert aber an dem Inhalt und der Kritik an den Maßnahmen nix.

Der Satz "warum dürfen wir uns nicht mehr frei bewegen" spricht für schamanns Kleingeist und Lust am pauschalisieren und hetzen. Ist es denn wirklich so das Sie sich nicht frei bewegen dürfen? Wurden ihnen Bewegungsauflagen gemacht? Wird ihnen vorgeschrieben wo z.b. sie einkaufen müssen? Ja es sind freiheitliche Einschränkung aufgrund der Pandemie ausgesprochen worden. Nur was glauben Sie wenn eine totalitäre Partei z.b. die Dauerblauen die Macht ergreifen, was glauben sie was da an Repressionen erleiden müssen. Da dürfen sie nur dann raus wenn sie a. Blond genug sind b. Dackelliebhaber sind c.Lesbe in einer Partnerschaft mit einer Immigrantin sind alle anderen müssen zum Fahnenapell antreten danach gehts zu den Wehrsportübungen und an die Front um deutsche Soldatentugenden zu verteidigen.

Muss ich mal feststellen. Hört sich eher an als wenn sie ein kleiner Ketzer sind
Der irgendwo mit vielleicht 30 Jahren noch bei Mutti wohnt. Und die Leute denunziert. Mehr ist nicht drin.

Nein. Ich bin schon lange aus dem Alter herraus mich von Mutti aushalten zu lassen. Vermeiden sie es in ihrem Interesse, von sich selbst auf andere zu schliessen.

oh man wat geht in deinem gehirn ( nicht vorhanden ) vor du lappen

Grosse Klappe hier Verstand 0. Klären wir das auf andere Weise ich wohne in Neubrandenburg Lust auf ein Treffen?

Die Stadt mit den vier Notausgängen? Treffen sind leider aufgrund der aktuellen Coronaauflagen nur bedingt möglich. Ausserdem warum soll ich Geld ausgeben, sie wollen mich treffen nicht anders herum. Ich bin mir sicher in Neubrandenburg findet sich auch eine Frau für Sie.

Treffer, gesunken 👍👌

Geben Sie Ihrem Schreibbruder, schwester ruhig Rückendeckung. Es trifft mich nicht all zu doll.

Und dann? Auf welche Weise möchten Sie denn was genau wie klären?

Mit klärenden Worten. Was haben Sie gedacht. Gewalt ist keine Lösung.

Was genau wollen Sie wissen? Komischer kautz.

Habe ich doch genau beschrieben :)

Also blöde Frage Kalle. Und nun ab ins Körbchen.

gilt nur für Regierungspersonal - denn sie wissen nicht mehr was sie tun!

anstatt um 21 Uhr nach Hause zu gehen bleiben die Leute dann einfach über Nacht bei den Gastgebern, so wird das „Problem“ recht einfach abgehakt. 🤷‍♂️

SPD-Minister wollen Testpflicht für Betriebe durchsetzen - und die Auswertung macht - ok ok ein Experte!

Man will die Unternehmen gesetzlich verpflichten, wenn ein Arbeitnehmer im Betrieb einen Test/Woche machen will, diesen auch dort angeboten bekommt, in der Lebensmittelbranche zwei Test/Woche. Durchsetzung, Überprüfung oder Auswertung findet nicht statt, da der Schnell-/Selbsttest nur Unterhaltung fürs Volk ist. Fühlt sich wer nicht gut, sollte der Arbeitnehmer zum Arzt oder nach Hause und nicht auf Arbeit in der Nase bohren. Firmen zu medizinischen Einrichtungen per Gesetz umzubauen, ist wissenschaftlicher und insbesondere medizinischer Blödsinn.

was fragen muss, ob es raus darf... Ich spreche hier nur für mich.
Wir wurden schon einmal an der Seenplatte eingesperrt über Wochen, durften nicht einmal mehr weiter als 15km fahren.
Damals habe ich es schon nicht eingesehenm, mich aber trotzdem dran gehalten aus Angst erwischt zu werden, wenn ich meine Freundin besuche.
Sie ist im Januar verstorben - aber nicht an Corona, sondern an Lungenkrebs. Ich war nicht bei ihr, weil ich nicht durfte. Heute bereue ich es zutiefst, sie nicht noch einmal besucht zu haben. Wir waren Freundinnen und ich habe mich klein machen lassen durch diese unmenschliche Politik.

Diesmal ist bei mir Schluß damit. Wir haben Frühling, es ist länger hell - ich feiere keine wilden Partys, falle niemand Fremden um den Hals.
Wenn ich der Meinung bin, dass ich einen Spaziergang brauche oder mit meinem Boot bis tief in die Nachtstunden angeln möchte, dann tue ich das auch. Ich habe das immer getan und mir braucht niemand erzählen, dass ich damit jemanden gefährde.
Diese Sippenhaft ist nicht zulässig - so einfach ist das.
Das Leben ist kurz genug, für manche sogar sehr kurz. Deshalb sollte man alles tun, was einem gut tut.
Was mir gut tut, lasse ich mir nicht verbieten.

Im Übrigen sollte mal jeder überlegen, wie viele Menschen er wirklich kennt, die an C. erkrankt sind, wieviele davon im Krankenhaus oder auf Intensiv waren - bzw. verstorben sind.

Ich kenne wirklich niemanden und ich kennen auch niemanden, der einen kennt.
Mein Mann und ich arbeiten, haben viele versch. Kunden täglich, wir haben Eltern, Geschwister mit Familie, erwachsene Kinder mit Familie in MV, in Hamburg und anderswo. Wir haben Nachbarn, Kollegen, Freunde...
Keiner von diesen Menschen ist in diesem ganzen Jahr erkrankt oder kennt jemanden, der es ist.

Mich interessiert es nicht mehr, was die Medien berichten, was erlassen wird oder nicht - ich lebe mein Leben so gut es zur Zeit geht ohne mich unsinnig beschränken zu lassen. Ich schaue mich um, was um mich herum geschieht und bilde mir vor Ort mein eigenes Urteil.
Hab ja Augen im Kopf und Ohren zum Hören.

Tut mir leid für ihre Freundin,Respekt wie Sie damit umgehen. Nur eine Anmerkung am Rande, ich kenne niemanden mit HIV,Syphilis,grünen Star, Ebola etc pp dennoch gibt es, genau wie Corona, nunmal leider diese Krankheiten. Nur weil sie und ich und andere diese nicht haben, heisst das nicht das diese nicht existieren.

ich kenne einige Erkrankte.
Meistens harmlos "nur" mit Erschöpfungsfolgen. Zwei u50 leider mit Nieren-/Lungenfunktionseinschränkungen, 1 Verstorbener (ja mit Vorerkrankung aber keine 50 Jahre). Und nun? Was ändert das?

einer Bekannten ist im letzten Jahr mit 49 Jahren, vorher kerngesund einfach tot umgefallen bei der Arbeit. Ein Freund von mir (51 Jahre) war letztes Weihnachten mit akutem Nierenversagen im Krankenhaus. Vorher kerngesund - jetzt dauerhaft nierengeschädigt für den Rest seines Lebens. Beide hatte kein Corona.
Was will ich damit sagen? Menschen starben auch vor Corona, sogar in jungen Jahren.

Da hat vorher kein Hahn nach gekräht.
Es geht mir um die Verhältnismäßigkeit nicht mehr und nicht weniger. Man vergleiche bitte die Berichterstattung/Panikmache und Krankenhauszahlen/Todeszahlen mit dem, was man in seinem Umfeld wirklich sieht und hört.
Nur deshalb sollte ein jeder in sich gehen und schauen, wieviel von dem, was er in den Medien stündlich vermittelt bekommt, in seiner Umgebung auch wirklich wahr nehmen kann.

Ich sehe in meinem Umfeld nichts davon. Aber ich sehe verängstigte Menschen, verzweifelte Menschen, eingeschüchterte Senioren und Kinder, Menschen in permanenter Todesangst.

ja auch nicht, dass niemand erkrankt. Es geht mir um das Verhältnis von ernsthaft erkrankten Menschen zu den Maßnahmen, die über 99% der Bevölkerung seit einem Jahr zu erdulden haben.
Über 99% sind gesund.
Der Schaden, der mit diesen Maßnahmen verursacht wird, ist um ein Vielfaches höher., als der Schaden durch Corona. Es betrifft alle Bereiche. Finanzielle Schäden, Existenzen werden massenweise vernichtet,psychische Schäden, gesundheitliche Schäden. Lebenswert ist das, was hier veranstaltet ist, schon lange nicht mehr.
Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist es extrem schädlich für die Entwicklung.

Seit einiger Zeit notiere ich mir, wie viele Menschen aktuell in MV mit Corona in unseren Krankenhäusern liegen, wie viel auf Intensiv und wie viele sterben.
Trotz steigender positiv Getesteter (einfach Infizierte genannt), die defintiv durch die massiv gestiegenen Testungen zustande kommen, sind meine notierten Zahlen stabil, momentan sogar rückläufig.
Das passt also nicht zusammen.
Dabei ist noch nicht einmal geklärt, ob die Betroffenen explizit wegen Corona eingeliefert wurden oder ob sie wegen anderer Erkrankungen eingeliefert wurden und bei der Aufnahme ein positiver Test herauskam.
Diese Menschen werden nämlich nicht extra geführt, sondern fließen mit in die veröffentlichten Zahlen ein.

Meine Freundin z.B. wußte erst seit Oktober, dass sie Krebs hat. Sie ist mit ihren Symptomen nicht früher zum Arzt gegangen, weil sie wegen Asthma und Panikatacken maskenbfreit war.
Die Arztpraxen haben aber auf Maske bestanden. So ist sie irgendwann zu Hause zusammengebrochen und wurde dann ins Krankenhaus eingeliefert. Nach der Diagnose entließ man sie nach Hause - sie lebte allein.
Eine Nachbarin versorgte sie so gut es ging. Als das nicht mehr machbar war, kam sie in ein Hospiz.

Dort habe ich sie wegen der 15 km - Regel dann nicht mehr besuchen können - sie ist ja keine Angehörige von mir. In ihren letzten Lebenstagen schaffte es ihre Tochter, die im Ausland lebt, sie einige Male zu besuchen, bis sie starb. Die Tochter berichtete uns, dass in dem Hospiz eine Testpflicht eingeführt wurde.
Meine Freundin wurde einen Tag vor ihrem Tod positiv getestet.
Auf dem Totenschein stand nicht Lungenkrebs, sondern Corona.

Frau Schamann, es ist ja nun bald die Walpurgisnacht. Auf dem Bild versuchen Sie höchstwahrscheinlich gerade Flugversuche vor 18:00 Uhr. Mein Vorschlag. Ich hätte da noch einen Stallbesen aus dem Schweinestall. Für Sie gebe ich Ihnen gratis ab.
Möchten Sie nicht nach dem 30.04.2021 in den Harz auf nimmerwiedersehen als Covidhexe verschwinden.

Was ich aber an gesehen habe sind Menschen, die in Quarantäne gesessen haben, weil sie mit jemanden Kontakt hatten, der positiv getestet war. Diese postiv Getesteten waren aber allesamt nicht krank, mussten aber auch in Quarantäne.
Ich sehe Kinder, die sich stark verändert haben, die verängstigt sind, sich nicht mehr wie Kinder verhalten.
Ich sehe Menschen, denen nicht geholfen wird, obwohl sie dringend Hilfe bräuchten. Freundinnen aus Selbsthilfeguppen, die sich nicht mehr treffen dürfen, keinen Raum mehr zur Verfügung haben. Jugendliche, die vereinsamen, sich nicht mehr ihrem Alter entsprechend verhalten dürfen.
Die keinen Führerschein machen können, keine Treffen unter Gleichaltrigen haben dürfen, keine theoretische Ausbildung in ihren Berufen mehr bekommen.
All das sehe ich in meinem Umfeld jeden Tag. Davon redet aber niemand in den Medien.
Das sind alles Schäden, die also nicht relevant sind?

Ich frage da mal nach Verhältnismäßigkeit in den Raum.
Und bitte komme mir keiner wie letztes Jahr - es ist ja nur für kurze Zeit.
Diese "kurze Zeit" dauert bereits über ein Jahr. Wenn dieses mergwürdige Gesetz durchkommt, dann wird das ein Dauerzustand sein - wenn nicht sogar noch schlimmer.

ist wirklich zu hinterfragen.
Meiner Beobachtung nach isolieren sich die meisten Kids nicht und auch andere Altersgruppen sind viel im Grünen unterwegs. Ohne die (sonst kritisierte) digitale Kommunikation sehe es sicherlich noch düsterer aus. Auf jeden Fall sollten Themen wie Vereinsamung, Existenzangst usw in der Öffentlichkeit thematisiert werden. Was auch zunehmend stattfindet, siehe nordmagazin oder Marlene Lufen. Ich finde die absoluten polarisierenden Standpunkte schwierig; da sie Kommunikation verhindern. Zum Glück ist es im Alltag nicht so verhärtet, wie die Kommentare vermuten lassen.

ist der Punkt. Ich sehe ein, dass man geschwächten Menschen gegenüber vorsichtig sein muss.
Beispiel Altenheimbesuch/Krankenhausbesuch - Maske. Das war aber schon immer so, wenn jemansd sehr krank war.

Alle anderen, die auf Grund von Vorerkrankungen meinen, besonders gefährdet zu sein, sollten einfach große Menschenansammlungen meiden und eben auch Maske tragen, sich impfen lassen, Abstand halten, was auch immer.

Ich sehe absolut keine Berechtigung der Regierenden, den Rest der Bevölkerung für unmündig zu erklären.
Das sind immerhin über 99%
Bei dem, was Frau Merkel vorhat, werden wir aus dem Lockdown mit Ausgangssperren durch massive Testpflichten in allen Lebensbereichen nicht mehr rauskommen.
Ich glaube, das ist Vielen nicht klar.
In dem Amtsbereich, in dem ich wohne, 12.000 Einwohner, reichen 12 positiv Geteste innerhalb einer ganzen Woche aus, dass wir Ausgangssperren haben. Das kommt daher, dass diese 12 auf 100.000 hochgerechnet werden.
Wir haben 40 Einwohner/km².

Zu den Kindern...
Ich sehe sehr starke Veränderungen, ich arbeite mit Kindern. Viele sind furchtbar verunsichert, wie sie sich verhalten sollen, was sie sagen dürfen und was besser nicht.
Diejenigen, die direkt nach der Schule zu mir kommen, haben tiefe Augenringe, sind müde. Manchen ist übel, sie klagen über Kopfschmerzen. Das ist auch kein Wunder nach mehrstündigem Maskentragen - sogar die Erstklässler müssen das in MV. Im Unterrricht, in den Pausen, auf dem Schulhof durchgängig. Lediglich zum Essen am Platz dürfen sie die abmachen. Sport im Freien ist noch eine Ausnahme.
Können Sie sich vorstellen, wie ein Erstklässler Lesen und Schreiben lernen soll, wenn er selbst und der Lehrer maskiert sind? ZTudem sie ja wochenlang gar nicht in der Schule waren und vermutlich in einer Woche auch wieder nicht?
In ihrer Freizeit, falls sie noch Freunde treffen (was ja illegal ist) sehen sie natürlich unbeschwerter aus. Es gibt aber auch viele Kinder, die tun das nicht mehr, weil man das nicht darf...

Man kann nur erahnen, welcher Schaden dieser Generation zugefügt wird.
Und wofür das alles?

uns auf einen üblen Polizeistaat einstellen müssen.
Wenn ich die Bilder der Demos anschaue, scheint es auch für die meisten Polizisten kein Problem zu sein und einige haben ihre wahre Freude an Gewalt und Willkühr.
Traurig, aber die Geschichte zeigt, daß die Macht und handelt sie auch noch so böse, sich schon immer auf ihre Büttel verlassen konnte.
Die Polizisten sind und bleiben eben immer das Fundament jeder Diktatur.

Sie haben die Diktatur offensichtlich nicht erlebt.

Frau Schamanns reißerischer Artikel, in dem sie die Anordnungen des Landes kritisiert ist ein Beweis für die Demokratie. Die Tatsache dass man vor dem Verwaltungsgericht gegen den Staat streiten kann ebenso. In der DDR gab es nicht mal Verwaltungsgerichte.

In meinem Bekanntenkreis gab es von sypmtomfreien Verkäufen bis hin zu schwersten Verläufen mit anschließender Arbeitsunfähigkeit bereits alles. Ein Kollege hat es gar nicht geschafft. Nehmt die Maßnahmen doch bitte ernst.

gibt es bald keine Leser und Anzeigekunden mehr. Wir haben privat und auch in der Firma jeglichen Support für den Nordkurier eingestellt. Es reicht uns einfach.
https://www.friedensdemowatch.com/2021/02/12/nordkurier-brachte-fake-news-zu-corona-protesten/

gibt es bald keine Leser und Anzeigekunden mehr. Wir haben privat und auch in der Firma jeglichen Support für den Nordkurier eingestellt. Es reicht uns einfach.
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