FLUGLÄRM

Was flog da über Neubrandenburg?

Am Montag blickten einige Neubrandenburger erneut irritiert Richtung Himmel. Offenbar waren Kampfjets der Bundeswehr unterwegs. Genauer konnte aber auch die Bundeswehr nicht antworten.
Eurofighter vom Flugplatz Laage sind im Mecklenburg-Vorpommerschen Luftraum ebenso regelmäßig unterwegs wie...
Eurofighter vom Flugplatz Laage sind im Mecklenburg-Vorpommerschen Luftraum ebenso regelmäßig unterwegs wie... Luftwaffe
... die Tornados, die in Schleswig-Holstein starten.
... die Tornados, die in Schleswig-Holstein starten. Carsten Rehder
Neubrandenburg.

Kampfjets der Bundeswehr sind am Montagnachmittag offenbar über Neubrandenburg geflogen. Kurz nach 15 Uhr machten die Flugzeuge lautstark auf sich aufmerksam, wie mehrere Nordkurier-Leser zu berichten wussten. Einer habe einen „schwarzen Flieger” am Himmel erblicken können, wie er von Nord nach Süd flog. Doch ob es sich um einen Eurofighter oder einen Tornado handelte, vermochte der junge Mann nicht zu sagen.

Wer genau am Himmel war, bleibt unklar

Genau dieses Wissen hätte die Aufklärung beschleunigt, sagt Hauptmann Erik Pflanz vom Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff” in Laage bei Rostock. Denn beide Modelle würden den Luftraum von Mecklenburg-Vorpommern nutzen. In Laage starten die Eurofighter, vom Fliegerhorst Schlewsig-Jagel in Schleswig-Holstein die Tornados. Dort sitzen die Soldaten vom Taktischen Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann”.

Es hätten beide sein können, sagt Hauptmann Pflanz. Denn bei Laage selbst, 40 nautische Luftmeilen von Neubrandenburg entfernt, waren am Montag durchaus Tornados unterwegs. Die Uhrzeit spreche aber doch für die „Steinhoff”-Eurofighter.

Der Grund sei der normale Schulungsbetrieb gewesen, so Pflanz. „Sowohl ausgebildete als auch noch zu schulende Soldaten sind regelmäßig in der Luft”, erklärt er.

Beschwerden ans Fluglärmtelefon

Bürger hätten jederzeit die Möglichkeit, sich beim Fluglärmtelefon unter 0800 8620730 zu beschweren, sagt Pflanz. „Dort werden tatsächlich auch alle Vorfälle bearbeitet”, sagt er.

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Kommentare (7)

Wenn beim Spaziergang mit den Kindern, Säugling und Kleinkind, kurz hinter Breesen, Kampfflugzeuge mehrfach im Tiefflug über einen hinwegdonnern, da kommt Freude auf. Vom furchtbaren Lärm mal abgesehen. Wie war das mit dem Absturz im letzten Jahr? Warum wird sowas immer noch über bewohnten Gebieten erlaubt?

Die Krämer des Krieges lernen nicht, sie töten, auch langsam.....

wieder solange am himmel bis einer runterfällt
das militär könnte auch über unbewohntem gebiet spielen

Nun habt Euch mal nicht so!
Zu DDR-Zeiten durchbrachen Kampfflieger die Schallmauer, in diesem Weicheistaat dürfen sie nicht mal pup....

Gut, dass man da nicht alleine ist!
Da fällt mir immer das Gedicht vom Fuchs und dem Igel ein, "Bewaffneter Friede".
Da ist was dran.

Über die Oststadt flogen zwei Tornados.

Das Problem ist, dass heutzutage kaum noch jemand Flugzeugtypen kennt!
Die Leute fange wieder an, an übernatürliche Erscheinungen zu glauben!