Nachdem klar ist, woher die milchig-weiße Färbung der Papenbeck herrührte, geht es jetzt darum, die Verschmutz
Nachdem klar ist, woher die milchig-weiße Färbung der Papenbeck herrührte, geht es jetzt darum, die Verschmutzung im Gewässer zu entfernen. Laut Landkreis ist die Reinigung bereits im Gange. Danilo Vitense
Das kleine Gewässer ist Anwohnern wiederholt negativ aufgefallen.
Das kleine Gewässer ist Anwohnern wiederholt negativ aufgefallen. Danilo Vitense
Wasserverschmutzung in Altentreptow

Was ist die Ursache für die Verschmutzung der Papenbeck?

Was ist nur mit der Papenbeck passiert? Diese Frage stellten sich jüngst Anwohner. Eine Wasserprobe sollte Klarheit schaffen. Nun liegt das Laborergebnis vor.
Altentreptow

Gut eine Woche hat es gedauert, bis die Stadt Altentreptow das Resultat der Laboruntersuchung präsentiert bekam. Sie bringt Licht ins Dunkel, was und vor allem wer die Verschmutzung der Papenbeck verursacht hat. Aus dem Landkreis heißt es nun, dass durch eine Havarie in der Biogasanlage Friedrichshof mit Maisstärke versetztes Wasser in ein verrohrtes Gewässer zweiter Ordnung gelangt ist. Und dieses mündet in Altentreptow in die Papenbeck. Die Verschmutzung sei im Auftrag der unteren Wasserbehörde beprobt worden, das Ergebnis liege inzwischen vor. Demnach zeigt die Probe eine hohe Sauerstoffzerrung und einen niedrigen pH-Wert, so die Information aus dem Umweltamt.

Nachdem klar ist, woher die milchig-weiße Färbung herrührt, geht es jetzt darum, die Verschmutzung im Gewässer zu entfernen. „Die Reinigung ist im Gange. Es wird gerade aktiv daran gearbeitet, die Schäden soweit wie möglich zu beseitigen und zukünftige Verunreinigungen zu vermeiden“, teilt Kreissprecherin Haidrun Pergande dem Nordkurier gegenüber mit. Die Verursacherin zeige sich hier sehr kooperativ und reagierte schnell auf Anfragen.

Proben an Landkreis weitergeleitet

Tage zuvor hatte ein Leser die Altentreptower Redaktion darauf aufmerksam gemacht, dass das Wasser der Papenbeck gerade eine unnatürliche Färbung aufweist. Das Gewässer – das sich unter anderem nahe der Altentreptower Mauerstraße entlangschlängelt – sollte definitiv nicht so aussehen, wie er berichtete.

„Auf jeden Fall ist das nicht normal“, sagte auch die erste Stadträtin Claudia Ellgoth. Anwohner hätten die Verschmutzung in der Woche davor bei der Verwaltung angezeigt. Zusammen mit der Feuerwehr hat die Stadt schließlich Proben entnommen und diese zum Landkreis weitergeleitet, wo ein Labor sie unter die Lupe nehmen sollte, um zu klären, was die Papenbeck verunreinigt hat. Zudem erhoffte sich das Rathaus durch die Untersuchung eine Antwort auf die Frage, wer verantwortlich dafür sein könnte. Denn laut Anwohner sei es bereits mehrfach zu solchen Verschmutzungen gekommen.

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