Der Ersatz des Holzzauns durch eine Metallvariante am Steilufer des Tollensesees ist schon lange geplant, soll jetzt aber etwa
Der Ersatz des Holzzauns durch eine Metallvariante am Steilufer des Tollensesees ist schon lange geplant, soll jetzt aber etwas billiger als ursprünglich erwartet werden. Mirko Hertrich
Geländer-Sanierung

Weg am Tollensesee für zwei Monate gesperrt

Spaziergänger und Radfahrer am Tollensesee müssen ab Monatsende in Broda wegen lange angekündigter Sanierungsarbeiten tagsüber Umwege in Kauf nehmen.
Neubrandenburg

Das baufällige Holzgeländer am Steilufer des Tollensesees in Broda wird ersetzt. Ab 31. Januar werde entlang des Rad- und Wanderweges ab Höhe Alternatives Jugendzentrum (AJZ) in Richtung Gatsch Eck gearbeitet, kündigte die Stadt an. Aus Sicherheitsgründen müsse der Weg tagsüber während der Arbeitszeiten voll gesperrt werden. Die Arbeiten sollen spätestens am 4. März diesen Jahres beendet sein. Der Aussichtspunkt Belvedere sowie der Rad- und Wanderweg seien über die Wege ab dem Parkplatz in der Oelmühlenstraße erreichbar.

Schutz an der Kante nicht mehr gegeben

Das Holzgeländer südlich von Belvedere in Richtung Gatsch Eck ist schon seit Längerem in einem schlechten Zustand. Vandalen haben sich hier zu schaffen gemacht und Wind sowie Wetter den weg und das Geländer in Mitleidenschaft gezogen. Teilweise steht der Zaun schon bedenklich schief. Dabei soll er eigentlich Radfahrern, Spaziergängern und anderen Passanten Schutz bieten, damit sie nicht Gefahr laufen, an der steil abfallenden Kante Richtung See abzurutschen.

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Jetzt will die Stadt diesem schlechten Zustand ein Ende machen. 250 000 Euro wurden ursprünglich für die Instandsetzung in einer Metall-Variante im Haushalt eingeplant. Die Reparatur gilt als schwierig, weil das Geländer in den Hang gebaut werden muss.

Bauausführung in Eigenregie soll Kosten sparen

Rathaussprecherin Anett Seidel sagte dem Nordkurier am Freitag auf Anfrage, dass die Metall-Variante jetzt umgesetzt werde, um eine langfristige Lösung zu erreichen. Dies würden die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs ausführen. Hierdurch könne Geld gespart werden, so dass die Kosten sich lediglich auf 180 000 Euro belaufen sollen.

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