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Wehrkreiskommando wird erneut zum Kauf angeboten

Das Haus in der Poststraße 7 steht seit langem leer. Vor der Wende saß hier das Wehrkreiskommando. [KT_CREDIT] FOTO: A. Brauns

Altentreptow.Die Stadt nimmt jetzt erneut Anlauf, um das Haus in der Poststraße 7 zu verkaufen. Die Stadtvertreter fassten im nicht öffentlichen Teil ihrer ...

Altentreptow.Die Stadt nimmt jetzt erneut Anlauf, um das Haus in der Poststraße 7 zu verkaufen. Die Stadtvertreter fassten im nicht öffentlichen Teil ihrer jüngsten Sitzung den Beschluss, das ehemalige Wehrkreiskommando, in dem nach der Wende unter anderem zeitweise die AOK saß, wieder anzubieten. Ausgeschrieben war es vor Jahren schon mal und der Träger des Diakonie-Pflegedienstes in Siedenbollentin hatte auch Interesse. 2007 gab die Diakonie ihre Pläne jedoch auf. Ein Umbau wäre zu teuer geworden, hieß es damals nach Begutachtung des Hauses (der Nordkurier berichtete). Grund für die Entscheidung war zudem die Ankündigung des Klosters Dobbertin, das Pflegeheim in Seltz zu schließen.
Vielleicht habe bei der ersten Ausschreibung der Preis nicht so gestimmt, meinte Bürgermeister Volker Bartl (CDU) jetzt auf Nachfrage. Gedanken wolle man sich auch über eine bessere Zuwegung machen. Wenn das Grundstück besser erreichbar wäre, sei es vielleicht auch einfacher zu vermarkten, denkt er.
Das gelte auch für das gegenüberliegende Grundstück Poststraße 13, auf dem gerade die letzten Reste des abgerissenen Türmchen-Hauses abgefahren werden. Die Zufahrt von der Poststraße führt dort ziemlich steil bergab Richtung Westphalstraße. „Vielleicht findet sich eine Möglichkeit, dass es von hinten erreichbar ist“, meinte Volker Bartl. Dann sei das Gelände sicher auch besser zu veräußern.
Bisher hat das Gemeinnützige Wohnungsunternehmen (GWA) noch keinen Kaufinteressenten für die Poststraße 13, wie Geschäftsführer Rainer Ladendorf auf Nachfrage sagte. Nach der Beräumung solle zunächst Gras ausgesät und dann ein Schild mit dem Verkaufsangebot aufgestellt werden, erklärte er.ab/dk