Unsere Themenseiten

Trotz Förderzusage

:

Weiter Warten auf neue Treppe in Neubrandenburg

Zwischen der Robert-Koch-Straße und der Kopernikus-straße nutzen viele Radfahrer lieber den Trampelpfad anstatt die Treppe.
Zwischen der Robert-Koch-Straße und der Kopernikus-straße nutzen viele Radfahrer lieber den Trampelpfad anstatt die Treppe.
Anke Brauns

Schon längere Zeit beklagen Neubrandenburger den Zustand der Treppe als marode und zu steil. So wie es aussieht, werden sie sich aber noch gedulden müssen, obwohl bereits Geld für eine neue da ist.

Eigentlich schien dem Neubau einer Treppe zwischen der Robert-Koch-Straße und der Kopernikusstraße in Neubrandenburg nichts mehr im Wege zu stehen. Bereits Anfang Juni erreichte die Stadt Neubrandenburg eine Förderzusage über mehr als 50.000 Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm. Woraufhin die Baumaßnahme ausgeschrieben worden ist.

Noch in diesem Jahr sollte es losgehen und in unmittelbarer Nähe zu den alten Stufen eine neue Treppe entstehen, die künftig auch mit Kinderwagen, Rad und von älteren Personen besser genutzt werden kann. Doch nun scheint die Sanierung der kürzesten Verbindung zwischen Robert-Koch-Straße und Kopernikusstraße ins Stocken zu geraten. Aus dem Rathaus heißt es, dass das Angebot teurer ist als in der vorherigen Kostenanalyse eingeplant. Demzufolge ist die Finanzierung momentan nicht gesichert.

Treppe zu steil und unsicher

Anwohner wird diese Nachricht nicht sonderlich erfreuen, beklagen sie doch schon seit Längerem den maroden Zustand der Treppe. Nicht mehr sicher und viel zu steil, so die Meinung. Dabei wird der Aufstieg viel genutzt, nicht nur von Schülern der nahe gelegenen Europaschule. Noch reger als die Treppe scheint aber mittlerweile der Trampelpfad daneben in Benutzung zu sein. Insbesondere ältere Menschen hätten große Schwierigkeiten, ihr Fahrrad in den Schienen hoch zu schieben und weichen deshalb lieber auf die Nebenstrecke aus.

Solange die Finanzierung aber nicht vollends geklärt ist, wird eine neue, benutzerfreundlichere Verbindung zwischen dem höher gelegenen Wohngebiet und der Regionalen Schule weiterhin Wunschdenken bleiben.