Der Zubau von Solaranlagen bei Altentreptow geht weiter und scheint die Windenergie zu überholen.
Der Zubau von Solaranlagen bei Altentreptow geht weiter und scheint die Windenergie zu überholen. Marcus Brandt
Energiewende

Weitere Anlage für Strom aus Sonne in Altentreptow geplant

Für den nächsten Bauausschuss hat sich wieder ein Unternehmen angekündigt, dass in Altentreptow Solarstrom erzeugen möchte. Es werden immer mehr.
Altentreptow

Der Zubau von Photovoltaikanlagen geht im Altentreptower Umland unübersehbar weiter und scheint die Windenergie allmählich zu überholen. Erst in der vergangenen Woche hatte die Unigea Solar Projects GmbH stellvertretend für zwei Vorhabenträger im Bauausschuss ein Projekt vorgestellt, das vorsieht, den bestehenden Solarpark an der Bahnstrecke in Klatzow zu erweitern und eine neue Anlage nördlich von Buchar in Betrieb zu nehmen. Über die entsprechenden Aufstellungsbeschlüsse soll in der nächsten Sitzung am nächsten Montag zum ersten Mal abgestimmt werden.

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Doch das wird nicht der einzige Tagesordnungspunkt sein, bei dem es sich um das Thema Solarenergie dreht. Denn die PV Projektentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG aus Rostock, eine Tochtergesellschaft der East Energy GmbH, hat jüngst im Rathaus angeklopft und möchte in der Loickenziner Chaussee unweit der alten Bauschuttdeponie ebenfalls eine Freiflächen-Photovoltaik-Anlage errichten.

Dabei geht es um ein Areal, das im Sommer 2020 schon einmal vom Unternehmen Greifensolar für ein ähnliches Vorhaben ins Auge gefasst worden war. Allerdings stieß deren Präsentation damals auf wenig Gegenliebe im Bauausschuss. Die beabsichtigte Standortwahl wurde als nicht optimal angesehen.

Wenn dann sollte sich der Investor nicht nur die „Sahnestücke“ unter den Grundstücken für sein Projekt herauspicken, sondern die gesamte Fläche der ehemaligen Deponie überplanen, so die Argumentation der Ausschussmitglieder – ein Aufstellungsbeschluss durch die Stadtvertretung kam somit nie zustande.

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Ob der neue Interessent tatsächlich dasselbe Grundstück favorisiert oder doch andere Pläne hat, bleibt abzuwarten. Entscheidend ist, dass die Stadt und die Altentreptower in Zukunft endlich am Ertrag solcher Energieerzeugungsanlagen partizipieren können.

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