Rund 50 Corona-Skeptiker sind begleitet von Trommeln und der Polizei am Sonnabend, 5. März 2022, durch den Neubrandenburg
Rund 50 Corona-Skeptiker sind begleitet von Trommeln und der Polizei am Sonnabend, 5. März 2022, durch den Neubrandenburger Stadtteil Broda gelaufen. Mirko Hertrich
Demonstration

Wenige Teilnehmer bei Corona-Demo in Neubrandenburg

Demonstranten haben am Sonnabend ihren Protest gegen die Corona-Maßnahmen in einen etwas weiter außerhalb gelegenen Stadtteil getragen.
Neubrandenburg

Kritiker der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben am Sonnabend im Neubrandenburger Stadtteil Broda demonstriert. Sie sammelten sich auf dem Parkplatz am Belvedere in der Oelmühlenstraße. Von dort setzte sich der Zug mit schätzungsweise 50 Teilnehmer gegen 14 Uhr in Bewegung.

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Gegen die Corona-Impfpflicht

Die Polizei begleitete den Aufzug, dessen Route über Zander-, See und Klosterstraße über Ludwig-van-Beethofen- zum Verdiring führte. Der Anmelder sagte, mit der Veranstaltung sollen auch in Stadtteilen, die etwas weiter vom Zentrum entfernt sind, gezeigt werden, „dass wir ganz normale Leute sind”. Die Demonstranten sprachen sich unter anderem gegen eine einrichtungsbezogene sowie eine allgemeine Impfpflicht aus. Sie trugen Plakate mit Aufschriften wie „Hände weg von unseren Kindern.”

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Nächste Veranstaltung am Montag

In Neubrandenburg wird seit Mai 2020 jeweils montags gegen die Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie protestiert. Dabei ziehen die Demonstranten vom Treffpunkt am Marktplatz jeweils in verschiedene Stadtteile. In weiter von der Stadtmitte entfernten Vierteln wie beispielsweise Oststadt oder Lindenberg wird an Sonnabenden demonstriert. Als vierter und letzter Stadtteil am Stadtrand soll am 26. März der Datzeberg folgen.

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